Vom 26. – 30 August 2009 sind ca. 21 Mitglieder der Weggemeinschaft zusammen mit Schwester Christine Heider und Schwester Gabriele Blab in das wunderschöne Garmisch-Partenkirchen gefahren.
Im Gästehaus St. Josef, das von Schwestern “Unserer Lieben Frau” betreut wird, fanden wir herzliche Aufnahme und auch die Möglichkeit zu einer täglichen Messe.

Gleich am ersten Tag bekamen wir eine Führung in Partenkirchen, so dass wir uns gleich heimisch fühlten. Die Führerin war von uns so angetan, dass sie uns nächstes Jahr wieder führen wird, dann aber in Garmisch.
Am nächsten Tag teilten wir uns für die Bergtouren auf: Eine Gruppe fuhr zum Kreuzeck hinauf und marschierte über das Hupfleitenjoch und durch die Höllentalklamm zurück. Respekt! Der Muskelkater war ihnen gewiss.
Die Gruppe der Gemäßigten fuhr auf den Wank und machte dort die Gegend unsicher. Das Wetter war einfach hervorragend! Keiner wollte eigentlich mehr hinunter...
Nach dieser Anstrengung hatten wir uns dann einen freien Vormittag verdient, der je nach Belieben gestaltet wurde, wie z.B. ein Besuch in der Partnachklamm oder zum Kartenspielen.
Am Nachmittag waren wir dann von den Schulschwestern in Garmisch eingeladen. Sr. Merita erklärte uns sehr anschaulich die Alte Kirche.
Anschließend durften wir uns im Kloster bei Kaffee und Kuchen stärken, was wir auch gern taten. 
Zum Abschluss bekamen wir noch einen geschichtlichen Überblick über das Wirken der Schulschwestern in Garmisch und eine Führung durch das Kloster. Ein herzliches Vergelt`s Gott den Schwestern in Garmisch!
Der vorletzte Tag gehörte ganz dem Eibsee! Trotz regnerischen Wetters wagten wir die Fahrt mit der Zugspitzbahn zum Eibsee und wurden mit einer beeindruckenden Naturlandschaft belohnt. Alle Mitglieder, auch unsere ältesten schafften den ganzen Weg um den See! Respekt! Manche hätten zwar gerne mit einem Boot („Reserl“) abgekürzt, aber das „Reserl“ hat uns trotz aller Bemühungen einfach stehen lassen. Macht nichts.
Abgeschlossen wurde unsere Reise von einem Gottesdienst in Garmisch-Partenkirchen.
Gott Dank zu sagen, war uns am Ende dieser Fahrt ein großes Anliegen. Vor allem, dass wir alle gesund und munter wieder nachhause fahren konnten und niemanden etwas passiert ist, was ja nicht selbstverständlich ist. (Wir sind z.B. nur haarscharf an einem Verkehrsunfall vorbei geschrammt.)
Letztendlich war es eine rundum gelungene Fahrt, was der folgende Text auch deutlich macht, den die Gruppe als Dank geschrieben hat.
Warmherzige Aufnahme im Haus St. Josef
Essen wie bei Muttern zuhause
Großzügige Gastfreundschaft
Gerade und krumme, ebene und steile Wege
Echtes und ehrliches Interesse aneinander
Miteinander unterwegs und daheim
Einkehr - auf der Hüttn – und bei uns
Intensive Gespräche und giabigs Ratschn
Natur – wie sie schöner nicht sein kann
Sonnenschein auf den Bergen und im Herzen
Christine und Gabriele: Danke für diese Tage!
Heilige Messen, die uns in den Tag begleiten
Abende – lau und in fröhlicher Runde
Freundschaften, die neu geknüpft oder vertieft wurden
Tausendmal „Vergelts Gott“ an euch zwei gute Geister!

M. Christine Heider