In der Bayerischen Provinz lief zu dieser Zeit der Prozess der Eingliederung der Rumänischen Provinz, die am 1. August 2002 vollzogen wurde. Danach kam es zu einem intensiven Austausch, zu Gesprächen auf verschiedenen Ebenen und zu Verhandlungen über eine mögliche Eingliederung der Provinz Berlin und der Westfälischen Provinz in die Stammprovinz Bayern mit Sitz in München.

Schwester Salome Strasser, die Provinzoberin der Bayerischen Provinz, hatte die Anfrage der zwei Provinzen um eine mögliche Eingliederung in die Bayerische Provinz der Provinzversammlung vorgelegt, dem Gremium von gewählten Schwestern, die an der Provinzleitung mitwirken. Nach der einstimmigen Befürwortung, sich auf diesen Prozess einzulassen, wurden die Schwestern der Bayerischen Provinz in die weitere Entscheidungsfindung einbezogen.
Viele Gesprächsangebote bezüglich der Umstrukturierung auf Mittelpunktsfilialen und in den Ruheheimen der Bayerischen Provinz im November/Dezember 2003 dienten der Information und dem Austausch. Als Motivation für ihre Zustimmung, die abschließend alle Filialen schriftlich gaben, nannten die Schwestern hauptsächlich folgende Gründe:
Wir gehören als Mitschwestern zusammen, haben dieselben Wurzeln und die gleiche Konstitution.
Wir sind durch unseren Auftrag und unsere Sendung als Arme Schulschwestern verbunden und wollen gemeinsam den Weg in die Zukunft gehen im Vertrauen auf Gottes Hilfe und die Fürbitte Mutter Theresias.
Einheit war ein tiefer Wunsch unserer Gründerin Maria Theresia von Jesu Gerhardinger.
Wir sehen die gestellte Bitte als Anruf Gottes, im Glauben zu wagen und ein Zeugnis der Einheit zu geben.
Wir sind bereit, unsere materiellen, geistigen und geistlichen Güter miteinander zu teilen