6. Januar 2006 Feier in Berlin-Marienfelde


In der Gemeinschaft in Berlin-Marienfelde begann der Festtag mit einem gemeinsamen Morgenlob, den Laudes. In diese Gebetseinheit war wie in Hubertushöhe das Ritual mit der Erde und dem Samen eingebaut.

Die Generalrätin Sr. Marcela überbrachte die Grüße der Generaloberin Sr. Rosemary Howarth. „Im Prozess der Umstrukturierung,“ so sagte sie, „haben Sie, wie in Ihrer nahezu 155-jährigen Geschichte, Gott als Immanuel erlebt. Dieser Gott der Vergangenheit ist auch der Gott der Zukunft, der zusichert: ‚Ich bin bei euch!’“ Sie dankte den Schwestern, dass sie zu diesem Gott-mit-uns bis heute stehen und ihre Treue unverändert nun als Mitglieder der Bayerischen Provinz fortsetzen.
 

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Höhepunkt des Tages war der Festgottesdienst mit Herrn Kardinal Sterzinsky.

 

Sr. Claudia Vietz,
die Oberin der Filialgemeinschaft Berlin, begrüßte Herrn Kardinal Sterzinsky im Namen der Schwestern
und dankte ihm für sein Kommen.
 

 

In seiner Predigt verwies Kardinal Sterzinsky darauf, dass diese Stunde, in der die Eingliederung der Provinz Berlin mit einer Eucharistiefeier begangen wird, einen Rückblick und damit eine Danksagung nahe legt. Er dankte für alles, was seit der Gründung der Berliner bzw. der Schlesischen Provinz von den Schwestern durch die Kraft Gottes gewirkt wurde. Auch wenn sich der Status der Provinz ändert, so war nichts umsonst, alles hatte zu seiner Zeit einen Sinn, für den es wert war, sich einzusetzen und für den es zu danken gilt. Im Blick auf die Zukunft ermutigte er die älteren Schwestern, in der Passio, dem Erleiden, aktiv zu sein und so auch in den „alten Tagen“ dem Reich Gottes zu dienen.
 

Am Ende des Wortgottesdienstes hieß Sr. Salome jede Schwester der Gemeinschaft Berlin-Marienfelde in der Bayerischen Provinz persönlich willkommen und überreichte das Provinzdirektorium.
 
Einleitend sagte sie: „Mit diesem Gottesdienst feiern wir den Anfang einer neuen Einheit und erinnern uns dabei an das tiefste Anliegen von Mutter Theresia – eins zu sein, zusammen zu stehen und einander zu stützen ‚in gesunden und kranken, in freud- und leidvollen Tagen’.
Das Wort auf der Kerze ‚In der Einheit besteht unsere Stärke’ sei uns Auftrag und Vermächtnis für unsere gemeinsame Zukunft.“
 
Der Chorgesang der Schwestern und das Orgelspiel bildeten den festlichen Rahmen für den Pontifikalgottesdienst, dem sich ein Mittagsmahl mit einigen Gästen anschloss. Gemütliches Beisammensein am Abend rundete den Tag der Eingliederung ab.