Filialgemeinschaft Westfalen

Feier auf der Brede/Brakel
8. Januar 2006

 

Am Sonntag, dem Fest der Taufe des Herrn, zelebrierte Weihbischof König den Festgottesdienst.

 

 

Sr. Therese Marie Everts, die Oberin der Filialgemeinschaft Westfalen, verwies nach ihrer Begrüßung und dem Wort von Sr. Salome auf die 3 Symbole, die in der Feier wichtig sind:

· das Heft über die 155-jährige Geschichte,

· das Samenkorn für die Gegenwart und

· das Lied „Wenn einer alleine träumt ...“ für die Zukunft.
 

Wenn einer alleine träumt,
ist es nur ein Traum.
Wenn viele gemeinsam träumen,
so ist das der Beginn,
der Beginn einer neuen Wirklichkeit.
Träumen wir den Traum!

 

Die Samen, die die Schwestern am Vortag symbolisch abgegeben hatten, wurden mit den Samen gemischt,
die Sr. Salome und Sr. Claudia stellvertretend für die Schwestern aus Bayern und Berlin mitgebracht hatten.
Im Vertrauen auf neues Leben und reiche Frucht säten sie die Samen ein.
 

 

Ausgehend vom Evangelium zum Festtag
(Mk 7,1-11) betonte Weihbischof König in seiner Predigt, dass gemäß unserem christlichen Glauben jeder Mensch seine je eigene Würde hat.
„Gott hat zu mir Ja gesagt.“ Wenn wir die Zusage Gottes „Du bist meine geliebte Tochter, ich habe Wohlgefallen an dir.“ verinnerlichen, kann das unser Leben prägen und verändern. Im Blick auf die Eingliederung in eine größere Einheit mit nunmehr 757 Schwestern sagte der Weihbischof weiter: „Eine große Gemeinschaft entlastet, gerade für jede Einzelne geschieht dieser Schritt.“
 

 

Am Ende des Gottesdienstes, den meisterhaftes Orgelspiel musikalisch umrahmte, überreichte Sr. Laura Jean an Sr. Salome die Schale mit den eingesäten Samen als Zeichen der Verantwortung für die Schwestern der neuen Einheit. Sr. Salome nahm sie an mit den Worten: „Auf die Fürsprache unserer Mutter Theresia gehen wir miteinander in eine gemeinsame Zukunft; in eine Zukunft, die für uns und für viele Menschen zum Segen werden soll.“

 

Beim anschließenden Stehempfang und Festmahl gab es frohe Begegnungen und regen Austausch.