Gemeinsam in die Zukunft
Eingliederungsfeier am 6. Mai 2006 im Mutterhaus München

In ihrer Begrüßung nannte Sr. Salome Strasser den Anlass des Zusammenkommens der Gäste aus nah und fern, nämlich „um hier mit und bei den Schulschwestern der erweiterten Bayerischen Provinz den Abschluss unseres Umstrukturierungsprozesses zu begehen“.
von links: Sr. Johanna Schröckseis, Sr. Pietra Hagenberger (Übersetzerin), Sr. Rosemary Howarth, Herrn Professor Dr. Winfried Haunerland, Sr. Salome Strasser.2. Reihe: 3 von links: Sr. Brunhild Teufel
Gekommen waren aus Rom die Generaloberin der Kongregation der Armen Schulschwestern v.U.L.Fr.,
Sr. Rosemary Howarth, die bayerische Generalrätin Sr. Johanna Schröckseis und Sr. Brunhild Teufel
als ehemalige Provinzoberin, in deren Amtszeit erste Kontakte bezüglich der Umstrukturierung stattfanden.
 
Ein besonderer Gruß galt den Vertretungen aus den Filialgemeinschaften Berlin und Westfalen, den Leiterinnen der Provinzen des Hauptgebiets Europas (Italien, Österreich, Polen, Slowenien, Tschechien, Ungarn). 
 
Als weitere Ehrengäste hieß Sr. Salome willkommen Herrn Domkapitular Msgr. Lorenz Kastenhofer Ordensreferent der Erzdiözese, den Festredner Herrn Professor Dr. Winfried Haunerland und die Hausgeistlichen der Münchner Schulschwestern-Gemeinschaften.
 
Mit den zahlreichen Schwestern begrüßte sie die Kandidatinnen, die Damen und Herren der Weggemeinschaft und  die Lehrkräfte und Mitarbeiter der Theresia-Gerhardinger-Grundschule am Anger und des
Theresia-Gerhardinger-Gymnasiums am Anger, und die Schülerinnen, die das Rahmenprogramm gestalteten.
 

 

Den Auftakt des Programms bildete die Kirchensonate in C, KV 329, mit der das große Orchester des Theresia-Gerhardinger-Gymnasiums am Anger die Festversammlung einstimmte. Vielfältig und abwechslungsreich waren die einzelnen Programmpunkte, die die Schülerinnen mit Begeisterung und großem Können darboten. Die Fotoauswahl zeigt die Bandbreite und lässt ein wenig die frohe Atmosphäre erspüren.
   

 

 



 

 

  Sr. Rosemary Howarth dankte in ihrem Grußwort den Schwestern der damaligen Provinzen Bayern, Berlin und Westfalen, dass sie den Weg in die gemeinsame Zukunft ermöglicht, gewählt und gestaltet haben. „Heute feiern wir“, so sagte sie, „diesen Neubeginn im Zentrum Ihrer rechtlichen Einheit, am gleichen Ort, an dem Ihre Geschichte im 19. Jahrhundert begann.“ Sie rief die Schwestern der erweiterten Bayerischen Provinz dazu auf, ihre gesegneten Vergangenheiten als Sprungbrett in eine gemeinsame, gesegnete Zukunft zu nehmen, und wünschte ihnen die Zeit, die sie zum Zusammenwachsen brauchen, und die Liebe, die sie in neuer Weise zum Blühen bringt.



 
 



  Sr. Karin Kuttner, Provinzoberin der Österreichischen Provinz, überbrachte als derzeitige Koordinatorin des Hauptgebiets Europa die Glückwünsche der europäischen Provinzen. „Wir haben den Weg in Richtung Eingliederung betend unterstützt, haben ihn manchmal fragend, vor allem aber mitfühlend begleitet“, so Sr. Karin. Sie dankte den betroffenen Schwestern, dass sie „mutig, ausdauernd und verantwortungsbewusst“ den Weg aufeinander zugegangen sind, und wünschte ihnen, dass sie als Frauen der Hoffnung Zeuginnen der Einheit für unsere Welt sind.



 



  Herr Professor Dr. Winfried Haunerland gewann die Aufmerksamkeit aller in seinem Festvortrag unter dem Wort Mutter Theresias „Was die Zukunft bringen wird, steht in Gottes Hand – Das Charisma der Schulschwestern vor den Herausforderungen der Gegenwart. Er lud ein, folgende drei Schritte mit ihm zu gehen:
• auf das Charisma zu schauen, das Ordensleute allgemein und dann konkret die Schulschwestern in die Kirche einbringen,
• die Herausforderungen zu betrachten, die sich in der Gegenwart im Blick auf die Zukunft stellen und
• zu überlegen, was einer Gemeinschaft helfen kann, diese Herausforderungen anzunehmen.



 
 




Von Herzen dankte Sr. Salome allen, die am Programm des Festaktes beteiligt waren. Besinnliches und zum Nachdenken Anregendes, Graziöses und Temperamentvolles, Modernes und Klassisches hatten nebeneinander Platz und bereiteten im Einzelnen und als Ganzes viel Freude und verdienen große Anerkennung.


Die rasche Verköstigung von ca. 450 Gästen war mit allen Helferinnen eine Höchstleistung der Schwestern in der Küche und im Refektor.

Die ausgiebige Mittagszeit wurde gerne genutzt zu Begegnung und Austausch.

 

 

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