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Das St. Josefsheim in Bad Tölz ist ein
Ruheheim für die aus dem Beruf ausgeschiedenen Armen Schulschwestern.
Wenn die Schwestern aus Altersgründen ihre frühere Arbeitsstätte verlassen müssen, dürfen sie im St. Josefsheim wieder daheim sein. Die Bedingungen sind dafür gegeben. |
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Die Schwestern führen ein gemeinschaftliches Leben im Miteinander und werden versorgt und umsorgt wie in der Familie. Soweit sie noch können und wollen, helfen sie mit im Speisesaal und bei der Wäsche, versorgen ihr eigenes Gärtchen, stricken und basteln für die Mission und fertigen Klosterarbeiten an. | ||
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Die Tätigkeit im Ruheheim ist zwar nicht mehr der Dienst an den Kindern und Jugendlichen, geht aber weiter im Apostolat des Gebetes und des Leidens. | ||
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Täglich versammelt sich die Gemeinschaft in der Kapelle zum Stundengebet, zur Feier der Eucharistie und zum Rosenkranz. In den Anbetungsstunden vor dem Allerheiligsten tragen die Schwestern die Anliegen der Kirche, der Kongregation und die Not in der Welt vor Gott. Ihnen anempfohlene Anliegen werden in besonderer Weise vor Gott gebracht. | ||
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Schwestern, die pflegebedürftig
werden, bleiben im Haus und werden auf der Krankenstation von Fachkräften
liebevoll betreut. Die Gemeinschaft nimmt die
Begleitung der alten und sterbenden Schwestern sehr ernst. Die
Mitschwestern wachen bei den Todkranken und begleiten sie mit ihrem
Gebet hinüber in die Ewigkeit. |
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Im großen Garten und im Park finden die
Schwestern die nötige Ruhe und Erholung. Im Sommer weiden Schafe und
Esel zur Freude der Schwestern die
großen Rasenflächen ab. Der Garten und die Josefshütte laden aber auch ein zum Feiern, zum Erzählen und zum sich Austauschen. |
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In der Thomas-Mann-Villa, die zum St. Josefsheim gehört, können Schwestern aus anderen Filialen ihren Urlaub verbringen und bei ausgedehnten Spaziergängen und Bergwanderungen neue Kräfte sammeln. | ||
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Das St. Josefsheim in Bad Tölz ist ein landschaftlich sehr schön gelegenes Ruheheim. | ||
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Ich möcht, dass einer mit mir geht der´s Leben kennt, der mich versteht - der mich zu allen Zeiten kann geleiten. Ich möcht', dass einer mit mir geht. Ich wart, dass einer mit mir geht, der auch im Schweren zu mir steht - der in den dunklen Stunden mir verbunden. Ich wart, dass einer mit mir geht. Es heißt, dass einer mit mir geht, der´s Leben kennt, der mich versteht, der mich zu allen Zeiten kann geleiten. Es heißt, dass einer mit mir geht. Sie nennen ihn den Herren Christ, der durch den Tod gegangen ist; er will durch Leid und Freuden mich geleiten. Ich möcht', dass er auch mit mir geht. Verfasser unbekannt |
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