Gelübde 2016-10-27T19:40:31+00:00

Nachfolge Christi nach den evangelischen Räten

Wie auch andere Ordensgemeinschaften leben wir die Nachfolge Christi nach den evangelischen Räten, und zwar in Gemeinschaft,
d.h. gottgeweihte Ehelosigkeit, evangelische Armut und apostolischen Gehorsam.
In Antwort auf Gottes Liebe schließen wir mit ihm den Bund der Treue.

Gottgeweihte Ehelosigkeit:
Ehelosigkeit „um des Himmelreiches willen“
–    ganz und gar offen sein für Gott,
–    frei sein, um mich von Gott senden zu lassen,
–    verfügbar sein für den spezifischen Auftrag.

Lebensregel:
Die Hingabe unseres ganzen Wesens an Christus und an die Menschen verlangt und fördert unser beständiges Wachsen hin zur Fülle des Lebens. Tiefe Selbstachtung und Selbstbejahung wie auch das Wissen um die psychologische und christliche Dimension des Menschseins und der Geschlechtlichkeit sind grundlegend für unsere gottgeweihte Ehelosigkeit. (GD 14)
ISG

Mutter Theresia:
Schenken wir Gott unser ganzes Herz, es gehört Ihm ja!

Evangelische Armut:
–    mich darin üben, nicht haben zu müssen,
–    alles gemeinsam haben,
–    einen einfachen Lebensstil pflegen,
–    solidarisch sein mit denen, die Unrecht leiden, ausgegrenzt sind und denen das Notwendige zum Leben fehlt.

Lebensregel:
Reich geworden in der Erfahrung der Liebe Christi, wagen wir ihm zu folgen und uns ganz auf den gütigen Gott zu verlassen. (K 15) Evangelische Armut bedeutet zutiefst, dass wir ganz leer vor Gott stehen und unser Menschsein demütig annehmen. (K 16)
ISG

Mutter Theresia:
Die Klugheit rechnet, die Liebe liebt.

Apostolischer Gehorsam:
– Selbst und zusammen mit anderen den Willen Gottes suchen,
– bereit sein, mich auf ungewohnte Wege zu begeben und im Vertrauen auf Gott Vertrautes aufzugeben,
– bereit sein, mich auf eine Versetzung einzulassen, d.h. offen sein für eine mögliche Veränderung des Einsatzortes, der lokalen Gemeinschaft, der Aufgabe.

Lebensregel:
Gott tut uns seinen Willen kund durch sein Wort, durch die Menschen, die Situationen des Lebens, der Kirche und der Welt und durch seine Anregungen in unserem Herzen. In der Kraft seines Geistes suchen wir persönlich und gemeinsam durch Gebet, Besinnung und Dialog seinen Ruf zu hören und unsere Antwort zu erkennen. (K 19)
Mutter Theresia:
Was das Herz liebt, nach dem bildet es sich.
ISG

Mutter Theresia:
Jede Schwester ist gefordert, ihr Gebetsleben und ihren spezifischen Dienst mit dem Leben in Gemeinschaft in Einklang zu bringen und diese drei Bereiche in Balance zu halten.