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Schwesterntag im Rahmen der Visitation
durch den Generalrat Schwester M. Irenea Książak, Generalvikarin Schwester Katherine DuVal, Generalrätin 9. Mai 2010 München-Mutterhaus |
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Nach einem schwungvollen musikalischen Auftakt der Schwesternband begrüßte zu Beginn unsere Provinzoberin, Schwester Charlotte Oerthel, sehr herzlich unsere Generalrätinnen Schwester Irenea Książak und Schwester Katherine DuVal, die die Gestaltung des Tages übernommen hatten, und alle Schwestern der Bayerischen Provinz, die Novizinnen und die Kandidatinnen. Sie übermittelte Grüße von unserer Generaloberin Schwester Mary Maher und den Generalrätinnen zum Festtag. |
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Das Lied zum Heiligen Geist „Löscht den Geist nicht aus, weck du in uns, was uns bewegt“ führte zum Thema des Tages: „In neuer Weise als eine Kongregation denken und handeln“. In einem Eröffnungsritual trugen Schwestern eine Bibel, unsere Konstitution und den Aufruf zur Solidarität, eine Schale mit Weihwasser und das „New Moment Dokument“ nach vorne. Begleitend dazu hörten wir Texte aus unserer Konstitution und einen Ausschnitt aus dem Dokument von Schwester Mary Maher „Die neue Situation“. | ![]() |
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Die anschließende PowerPoint-Präsentation „Gerufen und gesandt“ bot anschließend mit vielen statistischen Informationen einen Blick auf die internationale Kongregation. Wir Schwestern wollen weiterhin danach handeln: „Zusammen sind wir genug. Wir sind, was die Welt heute braucht“ – und: „Hoffnung ist eine grundlegende Tugend für unsere Zeit“. Eine persönliche Reflexion über die gezeigten Daten in Bezug auf das Thema des Tages schloss sich an. | ![]() |
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Nach der Mittagspause folgte ein lebhafter Austausch in Kleingruppen: Eine Vielfalt von Vorschlägen wurde ins Gespräch und teilweise auch ins Plenum gebracht, z.B. das überzeugende Leben der eigenen Berufung, das unbedingte gegenseitige Annehmen und das globale Denken und Handeln. Die Generalrätinnen werden diese Vorschläge und Gedanken gern nach Rom mitnehmen. |
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Höhepunkt und zugleich Abschluss des Tages war der feierliche Festgottesdienst zu Ehren unserer seligen Mutter Theresia von Jesu Gerhardinger, zelebriert von H.H. Weihbischof Reinhard Pappenberger. Das Thema „Atme in mir, Heiliger Geist“ – drückte den Wunsch aus, „die neue Situation“ und alle unsere Wege unter Gottes Führung zu stellen. | ||
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Die Schwesternband unter Leitung von Schwester Annemarie Bernhard und das feierliche Orgelspiel von Schwester Perpetua Gerl gestalteten die Eucharistiefeier musikalisch. |
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| Der Bußakt forderte uns mit einer eindrucksvollen pantomimischen Darstellung durch Schwester Edith Gheorghita und unsere Kandidatinnen auf, unsere Einstellungen und unser Verhalten kritisch zu hinterfragen: Wie starr und festgefahren wir sind? Wie schwer tun wir uns beim Loslassen? | |||
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Die Lesungstexte beinhalteten die verantwortungsvolle Aufgabe der Apostel, in rechter Weise zu „belehren“ (Apg 15, 1-2.22-29), und das Bild von der endzeitlichen Stadt Gottes (Offb 21, 10-14.22-23). | ||
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H.H. Weihbischof R. Pappenberger beschrieb in der
Predigt seine Verbindung zu den Schulschwestern, an die er täglich
erinnert wird: Bilder der Bischöfe Sailer und Wittmann, die zur Zeit der Ordensgründung eine wichtige Rolle in der Kirche spielten, verweisen auf das wichtige Gebot „Haltet die Liebe hoch!“; der Blick auf Stadtamhof, wo die 12-jährige Karolina entdeckt wurde, damit sie armen Kindern durch Erziehung und Bildung zu einem gelingenden Leben verhalf; das Hauptportal im Regensburger Dom, das an Ludwig I. erinnert, der den Schulschwestern das Angerkloster in München schenkte. |
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Es ist unsere Aufgabe, Mutter Theresia zu folgen und ihr Licht
weiterzutragen. In den Fürbitten beteten wir um den Beistand des Geistes in allen unseren Apostolatsbereichen und in unserem Leben im Alltag: um Klarheit, Achtsamkeit, gütige Zuwendung, Erkenntnis, Gerechtigkeit und Solidarität. |
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Am Grab Mutter Theresias baten wir um die Gaben des Geistes, damit wir wie Mutter Theresia mutig und unerschrocken unsere Sendung in der Welt erfüllen. | ||
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Nach altem Brauch trafen sich die Gottesdienstbesucher im Vestibül, in den Räumen des Theresia-Gerhardinger-Gymnasiums und im Klostergarten zur Begegnung und ließen den Tag ausklingen. | ||
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