| Erstprofess - Feier der Gelübdeablegung am 15. August 2005 im Angerkloster München |
| Auf den Tag ihrer Erstprofess bereiteten sich vier junge Frauen intensiv im Noviziatsjahr vor. In Freiheit legten die Schwestern am 15. August 2005 ihre Gelübde ab. | |
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(von
links) M. Barbara Krammer aus Pfaffenhofen Schwester Mariana Ghera aus Rumänien M. Jolanta
Jurczyk aus Geretsried |
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Der Hauptzelebrant Pater Erich Purk, Kapuzinerpater aus Münster, feierte zusammen mit sieben Geistlichen den Festgottesdienst in der Mutterhauskirche St. Jakob am Anger. |
| Die musikalische Gestaltung durch den Schwesternchor unter der Leitung von Schwester Annemarie Bernhard und das Orgelspiel von Schwester Perpetua Gerl sowie der besondere Blumenschmuck gaben der Feier einen festlichen Rahmen. | |
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„Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben.“ Mit diesem Zitat leitete Pater Purk seine Predigt ein und fuhr fort, dass Gott, der uns ins Leben gerufen hat, mit jedem Menschen etwas Besonderes vorhat. Im Blick auf die vier jungen Frauen, die ihr Versprechen ablegen, in Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam zu leben, meinte der Prediger, dieser Schritt – heute keineswegs verständlich – sei gerechtfertigt, weil sie ihn in Freiheit tun. Wie Verliebte lassen sie sich das etwas kosten. Wie der Kaufmann im Gleichnis (Mt 13,44-46), der eine wertvolle Perle sucht und voll Freude alles verkauft, als er sie gefunden hat, setzen die jungen Frauen alles ein. Aus diesem Liebesbund mit Gott folgt die Sendung. „Du rufst mich, eins zu sein mit dir, und sendest mich, deine Liebe durch mein Leben zu verkünden“ heißt es in der Gelübdeformel, die Sie anschließend bei der Gelübdeablegung sprechen werden“, sagte Pater Purk zu den Professschwestern. „Jede bringt sich auf ihre Weise in den Chor der Schulschwestern ein.“ |
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Auf die Skulpturengruppe im Altarraum der Mutterhauskirche zeigend, wies er auf unser Lebensziel hin: „Der Mensch soll gekrönt werden in Herrlichkeit. Wir alle sind auf Unendlichkeit hin geschaffen“. Der Prediger empfahl, den Himmel im Blick zu behalten, als Ziel zu sehen. Mit ihrem Ja halten die Schwestern den Himmel offen. |
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Bei der anschließenden Professfeier überreichte der Zelebrant jeder der vier Schwestern die selbst gestaltete Kerze mit den Worten: „Nimm hin das Licht Christi!“ |

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Als Ausdruck ihrer Hingabe legten die Schwestern nach der Gelübdeablegung die Professformel auf den Altar, unterschrieben die Professurkunde und empfingen von der Provinzoberin, Schwester Salome Strasser, den Friedensgruß als Zeichen der Aufnahme in die Gemeinschaft. |
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Sie überreichte auch die Lebensregel der Schulschwestern „Ihr seid gesandt“ und ein Kreuz, Symbol für ein Leben in der Nachfolge Christi. |
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In den Fürbitten brachten die Schwestern in deutsch und rumänisch ihren Dank und ihre Bitten vor Gott. |
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Den Friedensgruß,
den die Professschwestern von den Geistlichen erhielten, gaben sie
an ihre Angehörigen und an alle Gottesdienstbesucher weiter.![]() |
| Herzlich und voll
Freude wurden die „neuen Schwestern“ im Vestibül beglückwünscht.
Nach dem Festmahl war am Nachmittag Zeit für Begegnung und frohes
Beisammensein. Zwischendrin wurden die Gäste mit einer
„musikalischen Einlage“ überrascht; Schwestern und Kandidatinnen
musizierten und alle sangen gerne mit. |
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| Zum Abschluss des Tages
versammelte sich die Festgemeinde zur Vesper, dem Abendlob der
Kirche, noch einmal in der Jakobskirche. Vom Grab der Gründerin, Maria Theresia von Jesu Gerhardinger, sandte Schwester Salome die jungen Schwestern in ihre neuen Wirkungsstätten aus: |
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(von links) M. Edith Gheorghiţă als Studentin für das Lehramt an Gymnasien ins Mutterhaus München Schwester Mariana Ghera als Köchin nach Timişoara/Rumänien M. Jolanta Jurczyk als Leiterin des Kindergartens nach Massing
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| Ausgehend vom Wort „Du sollst ein Segen sein“ sprachen die Professschwestern über alle ein Segensgebet. |
| Gott, der barmherzige
Vater, der uns das Leben in Fülle schenkt: Er segne und behüte euch und lege seine schützende Hand auf euch. Jesus Christus, unser Heiland und Erlöser, der mit uns geht auch durch Dunkelheit und Leid: Er sei euch nahe mit seinem Frieden, er stärke und ermutige euch, wohin ihr auch geht. Der Heilige Geist, der Atem Gottes, der unsere lebendige Hoffnung ist: Er entflamme die Liebe in euren Herzen und sei euch Trost und Hilfe. So segne euch und uns alle der dreifaltige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen. |
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