Bericht von den Orientierungstagen in Hirschau
Endlich nach langem Warten, war es wieder so weit! Das mittlerweile 7. Orientierungswochenende vom 21. bis 22. Oktober 2005 fand wieder im Kindergarten St. Wolfgang in Hirschau unter der Leitung von Sr. Doris und Sr. Gabriele statt.
 
Es begann wie immer am Freitagabend mit dem Abendessen. Nachdem die wichtigsten Neuigkeiten ausgetauscht waren, ging es auch schon los!

Nach den ersten Liedern folgte ein Kennlernspiel, denn dieses Mal hatten wir drei neue Teilnehmerinnen: Monika, Agnes, und Barbara.
Danach sollten wir uns in einer kleinen Stille überlegen, ob wir schon einmal einen Traum hatten, der uns sehr bewegt hat, den wir bis heute nicht mehr vergessen haben und der sich vielleicht sogar erfüllt hat. In der Runde tauschten wir unsere Träume aus.

Nach dem Einstieg ins Thema berichteten uns Joana und Sandra von ihren Erlebnissen beim Weltjugendtag und alle interessierten sich für ihre mitgebrachten Erinnerungsgegenstände.
Dieses Mal war der kreative Teil schon am Freitagabend und nicht am Samstagnachmittag. Dennoch war das Gestalten des Traumkissens total toll und entspannend.

Als wir dann alle nach zwei Stunden kreativer Arbeit uns zum Abschluss des Tages im stimmungsvollen „Traumzimmer“ des Kindergartens trafen, fand der Abend somit ein perfektes Ende. Nach einer kurzen Meditation legten wir uns dann alle in unsere Schlafsäcke, aber es wurde erst gegen Mitternacht so richtig still.

Den 2. Tag begannen wir zunächst noch total müde, aber nach dem großen Frühstück waren wir wieder fit.
Nach dem Morgenlob schrieben wir auf ein Plakat alle Begriffe zu „Traum, Träume, träumen“ auf. Die einzelnen Gruppen trugen ihre Begriffe vor, dann hörten wir die Geschichte: „Der Träumer“. Hernach schrieben wir unsere Träume für die Welt auf.
Anschließend beschäftigten wir uns mit der Bibelstelle: Die erste Offenbarung an Samuel 1Sam 3,1-10. Um die Bibelstelle zu aktualisieren durch ein Rollenspiel bekamen wir die Aufgabe in der Stadt Leute zu interviewen mit den Fragen: „Was ist ihr Lebenstraum?“ und „Was ist ihr Traum für die Welt?“ Danach tauschten wir die Antworten aus, die teilweise sehr ähnlich waren wie z. B. gesund bleiben, in Frieden leben können, keine Vogelgrippe, kein Hunger, aber teilweise für uns auch erstaunlich, als z.B. die Antwort kam, dass die Welt so bleiben soll, wie sie ist.
Nach dem Mittagessen und einer kleinen Pause, war es dann so weit, die Rollenspiele wurden aufgeführt. In die Geschichte von Samuel bauten wir die aktuellen Antworten aus den Interviews mit ein. Die lustigen Verkleidungen sorgten für Erheiterung der Zuschauer.
Danach hörten wir die Geschichte: „Der Traum der drei Bäume“, welche gleichzeitig in der Kreismitte bildlich dargestellt wurde. Angeregt durch die Geschichte, schrieben wir unsere eigenen Lebensträume auf.
Nach der Brotzeit hatten wir noch Zeit unser Glaubensbuch zu gestalten.

Zum Ausklang des schönen Wochenendes versammelten wir uns alle in der Klosterkapelle zur Anbetung. Dabei brachten wir unseren ganz persönlichen Lobpreis zum Ausdruck.

Franziska Ettl, Dominique Panzer