Freitag
Samstag
Sonntag


Bilder von 2008
Samstag  
Das gemeinsame Morgenlob am Samstag lehrte uns staunen über die Weiten des Makrokosmos und die Tiefen des Mikrokosmos. Was ist faszinierender? Die Unendlichkeit des Kosmos oder das Wunder des Zellkerns? Grund genug, Gott zu loben und zu preisen für seine Kreativität und die Vielfalt des Lebens, die er schuf.
   
So eingestimmt in den Tag, ließen sich alle Teilnehmerinnen im interaktiven Themenspiel auf die Reise nach Mintawa ein, einem fiktiven Land mit verschiedenen Großfamilien, einer eigenen Währung, schweren Lebens- und Arbeitsbedingungen. Dazu kamen unerwartete Ereignisse, welche die Familien immer wieder neu zu Entscheidungen herausforderten. So stellte sich die Frage, ob das knappe Geld für den Kauf von Nahrungsmitteln, für den Schulbesuch der Kinder, die Mitgift einer heiratsfähigen Tochter oder die Reparatur des Wellblechdaches verwendet werden sollte usw. Sehr spürbar wurde die Härte und Willkür mancher Handelspartner, aber auch wie segensreich Entwicklungshilfe sein kann.


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Weitergeführt wurde die Thematik in kleineren workshop-Gruppen, in welchen die biblische Botschaft von der Kostbarkeit der Schöpfung und unserer Verantwortung gegenüber allen Geschöpfen, v.a. den bedürftigen Menschen gegenüber vertieft und mit verschiedenen Methoden und Techniken kreativ zum Ausdruck gebracht wurden.
   
Unser Gast aus Rom, Sr. Roxanne, berichtete in einer powerpoint-Präsentation und einigen Kurzvideos eindrucksvoll über Ursachen und Auswirkungen von Armut, über Zusammenhänge von bewaffneten Konflikten und Bodenschätzen, Menschenhandel und Bildungsnotstand in vielen Ländern.

Eindringlich forderte sie zum Handeln auf:
• bildet euch weiter
• gebt Zeugnis von Gott, der alles schuf
• lebt solidarisch
• unterstützt Aktionen, welche diese Themen in unserm Bewusstsein wachhalten und konkrete Projekte
• vermeidet jegliche Gewalt und fördert den Frieden
• achtet die kostbaren Ressourcen und setzt euch für die Bewahrung der Schöpfung ein
„Wir haben genug Zeit – um jetzt zu beginnen!“
   
Dieser erlebnisreiche Tag war so gefüllt mit Erfahrungen und Eindrücken, dass es gut tat, in der nächtlichen Anbetung all diese Anliegen vor Gott zu bringen.
Die traditionelle Nacht der Lichter regte an, mit den
4 Elementen Gott zu preisen, der uns mit Feuer, Wasser, Luft und Erde alle Grundlagen des Lebens schenkte.
 
   
Zum Abschluss des Tages gab es noch die Mitternachtssuppe.