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| Samstag Die Tatsache, dass der 9. Juni in das Wochenende mit dem Fest der Begegnung fiel, beeinflusste den Ablauf des Samstags. Jeweils am 9. eines Monats findet zu Ehren der seligen Maria Theresia von Jesu Gerhardinger um 17:00 Uhr ein Gottesdienst in der St. Jakobskirche statt. Dies wurde in der Planung berücksichtigt. Der Tag begann mit dem Morgenlob, das unter dem Thema Labyrinth stand. „Zur Mitte kommen“ – dieses Lied von Kathi Stimmer-Salzeder brachte den Kerngedanken dieser Meditation zum Ausdruck, der in verschiedenen Elementen Gestalt annahm. |
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| Eine kreativ gestaltete Mitte in den einzelnen Gruppen war das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit einer Bibelstelle (Petrus auf dem Wasser, Heilung des Gelähmten, der blinde Bartimäus). | ||
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| Das gute Angebot der Klosterküche genoss jede gerne und dank der vielen hilfreichen Hände gelang die Verköstigung rasch und reibungslos. | ||
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| Zum Nachmittagsprogramm gehörte ein vielfältiges Angebot von Workshops. | ||
| Was es mit Zivilcourage auf sich hat, wie es mit der eigenen steht, damit beschäftigte sich eine Gruppe. | ![]() |
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| Um dem Leben auf die Spur zu kommen, zogen sich die einen zurück in die Natur. |
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| Bei Kloster intern beantworteten Schwestern Fragen zum Klosterleben und der Workshop Missionarin auf Zeit öffnete die Augen für eine ganz andere Kultur, für Gambia in Afrika. | ||
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| Von den verschiedenen kreativen Aktivitäten sprechen die Bilder. |
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Gedanken aus den Workshops gingen in den Gottesdienst mit ein, der als Mutter-Theresia-Gottesdienst zu einem besonderen Ereignis wurde. Die Schwesternband probte zusammen mit den anderen Gottesdienstbesuchern vorher die Lieder, so dass alle kräftig mitsingen konnten. |
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| Der Hauptzelebrant, Regionaljugendpfarrer Leutgäb von Schrobenhausen, der bereits seit einigen Jahren den Gottesdienst beim Fest der Begegnung feiert, griff in seiner Einführung das Thema auf. Das Evangelium vom Lahmen am Teich Betesda (Joh 5,2-9) stellte die Theater-Workshopgruppe szenisch dar. Das beeindruckende Spiel zum Text ließ den Wunsch des Gelähmten, nämlich geheilt zu werden, deutlicher wahrnehmen. | ![]() |
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In seiner Predigt sagte Pfarrer Leutgäb, dass es gar nicht so leicht sei zu wissen, was man will. Drei Gedanken gab er den Gottesdienstbesuchern mit, die ihm hilfreich scheinen. |
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• Nicht klein, sondern groß denken. „Traut euch groß denken in dem, was ihr wollt“ ermutigte er die Jugendlichen und stellte ihnen Mutter Theresia Gerhardinger als Vorbild vor. Sie hatte eine Vision, die König Ludwig I. mit dem Zitat würdigte: „Diese Frau weiß, was sie will, und was sie will, ist groß gedacht.“ • Um über die Hindernisse hinausschauen zu können und nicht nur auf sie fixiert zu sein, empfahl er, auf die kleinen Impulse zu achten, die der Alltag liefert. Wer den Zufall als das sieht, was Gott ihm zufallen lässt, dem werden sich Wege auftun und Möglichkeiten anbahnen, die man nicht erwartet hätte. • Die Bitte um ein hörendes Herz war der dritte Gedanke des Predigers. Der junge König Salomon (Lesungstext 1 Kön 3,5-12) bat darum, seiner Aufgabe gerecht werden zu können, zu merken, was die Menschen brauchen, für die er da ist. Diese Haltung gefiel Gott und die salomonische Weisheit wurde sprichwörtlich. |
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In Anlehnung an die in den Workshops geschaffenen Werken formulierten Teilnehmerinnen die Fürbitten. Diejenigen zum Beispiel, die am PC Postkarten gestaltet hatten, baten um den rechten Umgang mit der modernen Technik, die Sprecherin mit dem Windlicht betete für alle Menschen, in denen das Licht des Glaubens erloschen oder ganz schwach ist. | |
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Zum Gabenlied „Öffnen – geben – Leben sein“ tanzte die Gruppe mit den Windlichtern einen Tanz. | |
| Das etwas andere Vater unser wurde im Wechsel zwischen Lektorin und allen gebetet. | ![]() |
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| Zum Abschluss traf wie auch
sonst beim Mutter-Theresia-Gottesdienst der Gang zum Grab, um Mutter
Theresia um ihre Hilfe und Fürbitte anzuflehen. |
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| Die Zeit bis zur Nacht der Lichter war Mutter Theresia gewidmet. Unter den Gesichtspunkten von Anfängen und Entscheidungen – Engagement und Weitblick – Aufbruch in eine neue Welt wurden Aspekte aus dem Leben Mutter Theresias vorgestellt. In verschiedenen Stationen setzten sich die Mädchen und jungen Frauen damit auseinander und bezogen die Botschaft, die damit verbunden war, auf ihr Leben. Eine Aufgabe war zum Beispiel, auf einem Plakat festzuhalten, was man zum Begriff „Zivilcourage“ für wichtig hält. | ![]() |
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| Ein fester Programmpunkt, der beim Fest
der Begegnung nicht fehlen darf, ist am Samstagabend die Nacht der
Lichter. Alle versammelten sich im Vestibül und ließen sich mit einer
PowerPoint einstimmen. Gesichter von Menschen in verschiedenen
Situationen, unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft „verkündeten“
die Botschaft: „Mensch – du bist wertvoll, so wie du bist“. Als Zeichen
dieser Kostbarkeit nahm sich jede einzelne eine Perle aus einer Schale
und zog damit in die Kirche mit den vielen Lichtern ein. Symbolisch für
ihre Anwesenheit vor Gott, dem sie wertvoll und teuer ist, legte jede
die Perle in eine Schatztruhe am Ende der Stufen zum Altar. Lieder,
Gebete, das Gleichnis vom Schatz im Acker (Mt 13,44-46), Fragen zur
persönlichen Reflexion füllten die besinnliche Stunde. Abschließend brachten die Teilnehmerinnen mit ihren Kerzen Licht in das dunkle Vestibül und drückten mit dem Lichtertanz aus, selber Lichtträgerinnen sein zu wollen. |
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| Mit einer würzigen Gulaschsuppe endete der Tag gegen Mitternacht. | ![]() |
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