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Die Gemeinschaft München-Au feierte am Sonntag, 19. Juni 2005, ein Doppelfest:
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Wie war es „in der Au“, in der seit 1839 Arme Schulschwestern von Unserer Lieben Frau wirken, vor und nach 1935? Die Hauschronik gibt darüber in Wort und Bild Auskunft. In der Vorbereitung auf das Jubiläum staunten wir immer mehr über die großartigen Leistungen der Schwestern beim Erweiterungsbau, der trotz der damals schwierigen politischen Situation in Angriff genommen und durchgeführt wurde. |
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Den
Dankgottesdienst zelebrierte H. H. Professor Dr. Winfried Aymans,
der dem Hause seit vielen Jahren verbunden ist, und unser
Hausgeistlicher H. H. Günther Ferg. (Gesamter Text der Predigt zum Download)
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Unser
Schwesternchor brachte mit Instrumentalbegleitung die "Missa Gerardi
Majella" von Guido Moons zur Aufführung und H. H. Markus Gottswinter,
Stadtpfarrer von Mariahilf, spielte exzellent die Orgel, so dass es
ein herrlicher Festgottesdienst war.
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| Die Mitfeier unserer Provinzoberin, M. Salome Strasser, und unserer Provinzökonomin, M. Erharda Bauer, freute uns sehr. Auch Frau Maria Delitsch von der Weggemeinschaft der Armen Schulschwestern nahm teil. | ||
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Geistliche, Schwestern und Gäste gingen betend und singend zur Segnung der neuen Räume durch das Haus. Der Abschluss war ein Lob- und Dankgebet an der geschmückten Gedenktafel im "Steinernen Gang". |
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Dem Sektumtrunk im "Steinernen Gang" schloss sich das gemeinsame Frühstück im festlich geschmückten Refektor an. Schwester Lucina Lindenberger, die Hausoberin, dankte den Zelebranten für die feierliche Liturgie, besonders H. H. Professor Aymans für die Festpredigt, in der er die bewegte Vergangenheit lebendig werden ließ und durch persönliche und wegweisende Worte ermutigte. Ebenso dankte sie dem "Organisten", H. H. Stadtpfarrer Gottswinter, für das Orgelspiel, das die Festgemeinde erfreute. |
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Nicht zuletzt galt der Dank von Schwester Lucina unserer Provinzoberin, Schwester Salome, und der Provinzökonomin, Schwester Erharda, für die Finanzierung des Umbaus und für die vielseitige Unterstützung und sachkundige Beratung während der Umbauzeit. |
| Eine ca.
einstündige Bilderschau aus der Chronik ließ für alle anwesenden
Schwestern und Gäste die Vergangenheit lebendig werden. Die alten
Fotografien von Aufbau, Zerstörung und Wiederaufbau des Klosters
lösten bei den Zuschauern oftmals Betroffenheit, Staunen und
Hochachtung aus. Was galt es nicht an Schwierigkeiten und
Bedrängnissen zu bewältigen! Einzelne Bilder weckten lebhafte
Erinnerungen und wurden von älteren Schwestern als "Zeitzeugen"
kommentiert. |
| Den Abschluss
dieses Festtages bildete eine feierliche Vesper. Froh und dankbar
stimmten wir ein in den Lobpreis für die vergangenen 70 Jahre und
baten Gott weiterhin um seinen Segen für Haus und Gemeinschaft und
alle, die hier ein- und ausgehen. |
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Ob Frühstück, Mittagsmahl, Kaffeestunde oder Abendessen – die "Küche" sorgte für das leibliche Wohl und überraschte mit verschiedenen kulinarischen Köstlichkeiten. |
| Im Namen der
Gemeinschaft dankte Schwester Marina besonders den Schwestern, die
während der Umbauzeit die Hauptlast zu tragen hatten. Mit
anerkennenden Worten überreichte sie Schwester Lucina einen
Rosenstrauß, ebenso Schwester Leonhardine, die als Assistentin der
Hausoberin beratend und helfend zur Seite stand. Mit unseren Fürsprechern, der Gottesmutter Maria, unserem Hauspatron, dem hl. Josef, unserem Kirchenpatron, dem hl. Petrus Forerius, und unserer seligen Gründerin, Maria Theresia von Jesu Gerhardinger, erbitten wir auch in Zukunft Gottes Schutz und Segen für unser Kloster und unsere pädagogischen Einrichtungen in München-Au und vertrauen auf Mutter Theresias Wort: "Was die Zukunft bringen wird, steht in Gottes Hand."
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