Internationaler Freiwilligendienst der Armen Schulschwestern – Missionarin auf Zeit
Einsatzstellen 2009/2010
 

 Sonja Becker in Argentinien/Peru
 Anja Keller  in Brasilien
Theresa Seng  in Paraguay
Katharina Weiß  in Gambia

Franziska Alt in Brasilien


  Berichte:

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3. Bericht
4. Bericht
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5. Bericht
6. Bericht
7. Bericht
8. Bericht
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  Mein Name ist Sonja Becker und ich bin 27 Jahre alt. Ich habe in Würzburg Mathematik auf Diplom mit Nebenfach Informatik studiert und danach bereits ein paar Monate als Softwareentwicklerin gearbeitet.
Im August 2009 gehe ich als Missionarin auf Zeit (MaZ) im Rahmen des weltwärts-Programms nach Argentinien, in die Stadt Adrogué mit rund 30.000 Einwohnern. Dort haben die Armen Schulschwestern zwei Filialen; in einer der beiden werde ich ein Jahr lang mit zwei Schwestern mitleben.

Mein Name ist Anja Keller und ich komme aus Immendingen. Ich werde ein Jahr als Missionarin auf Zeit (MaZ) im Rahmen des weltwärts-Programms in Cajazeiras verbringen. Meine Begabung mit Kindern umzugehen und meine Vorliebe für Fremdsprachen werden mir während meines Einsatzes sicher behilflich sein.

Mein Name ist Theresa Seng, ich bin 19 Jahre alt und wohnhaft in Hecklingen. Nach dem Abitur werde ich ein Jahr in Paraguay als Missionarin (MaZ) im Rahmen des weltwärts-Programms auf Zeit verbringen. Im September werde ich als Freiwillige im Rahmen des Projekts „Missionarin auf Zeit“ (MaZ) und gefördert durch weltwärts einen einjährigen Dienst in Gambia, in der Kleinstadt Soma, antreten. Die Ordensgemeinschaft der Armen Schulschwestern in Soma ist international besetzt, so dass ich mit fünf Schwestern aus Polen, USA, Kenia und Nigeria zusammenleben werde. Ich bin Franziska Alt, komme aus Gehren (Thüringen) und habe dieses Jahr mein Religionspädagogikstudium in Eichstätt abgeschlossen.
Mein Jahr als Missionarin auf Zeit (MaZ) im Rahmen des weltwärts-Programms werde ich in Ribeirão Cascalheira verbringen.
 
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  Projektidee:
In Adrogué werde ich in der Schule unterrichten und im Sozialprojekt der Caritas vor Ort mitwirken. Ich werde in der Katechese mithelfen und die Schwestern in ihrem Wirken unterstützen. Ich möchte gerne meine musikalischen Fähigkeiten einbringen, mit der Blockflöte, auf dem Klavier, und in der Chorarbeit.
Projektidee
Meine Aufgaben wird sein Englisch an der Grund- und Realschule zu unterrichten. Die Schule hat etwa 1000 Schüler: hier wird insbesondere armen Kindern eine Schulbildung ermöglicht, die in Brasilien nicht selbstverständlich ist. Außerdem werde ich die Schwestern in der Gemeindearbeit unterstützen.
Projektidee
Ich werde dort im Projektzentrum „Tupasy Roga“ mit zwei Schwestern für die Betreuung von Kindern zwischen 2-15 Jahren, Nachhilfeunterricht, Musikunterricht, Mahlzeiten und Spiele- Möglichkeiten verantwortlich sein. Wir wollen damit erreichen, dass die Kinder von der Straße wegkommen und ihnen so eine friedliche und glückliche Kindheit ermöglichen. Dadurch soll ihnen Zugang zu mehr Bildung und für ihre Zukunft eine bessere Perspektive geschaffen werden.
Das Projektzentrum liegt in der Stadt Juan Pedro Caballero, welche im Osten Paraguays, direkt an der Grenze zu Brasilien liegt. Da ich schon seit 5 Jahren Spanischunterricht in der Schule habe, wird die Sprache für mich kein Problem
sein. Ich freue mich schon sehr auf die ganzen Erlebnisse, die neuen Erfahrungen
und die zwischenmenschlichen Begegnungen dort. Ich denke, dass ich mit meinem Singen und meiner Art auch dort viele begeistern kann und so schnell viele Kontakte knüpfen werde.
Projektidee

Im Notre Dame Vocational Training Center (NDVTC), einer berufsbildenden Schule für Mädchen und Jungen, habe ich die Möglichkeit Mathematik zu unterrichten und die Freizeit der Kinder durch verschiedene Sportaktivitäten mitzugestalten.
Die Schulschwestern versuchen vor allem durch Bildung die Chancen der Jugendlichen zu verbessern. Sie lehren unter anderem Nähen, Englisch, Mathematik, Informatik, Wirtschaftslehre und Gesundheitswesen.

Projektidee:
Ribeirão Cascalheira liegt im verarmten Landesinneren. Da es dort kein ausreichendes Netzwerk von Kindertagesstätten oder Beratungsstellen gibt, hat es sich die „Pastoral da Criança“ (Kinderpastorale) zur Aufgabe gemacht, jungen und werdenden Müttern helfend zur Seite zu stehen.
Als Mitarbeiter des Projektes werde ich sie besuchen und ihnen in Fragen der Ernährung, Erziehung und Hygiene und anderen zur Verfügung stehen. Bei meiner Arbeit in diesem Projekt werden mir sicherlich meine Ausbildung, aber auch die Freude und Sensibilität im Umgang mit den Menschen von Nutzen sein.
  Argentinien

Das Land Argentinien besteht aus 23 Provinzen und hat eine Fläche von 2.780.400 km² und 39.356.383 Einwohner. Folglich hat das Land eine Einwohnerdichte von 14 Einwohner pro km², was im Vergleich zu Deutschland (230 Einwohner pro km²) sehr gering ist.
Die Präsidentin des Landes ist Cristina Fernandez de Kirchner, die Landessprache ist Spanisch und Währung ist der argentinische Peso. Die Religion ist zu 92% römisch-katholisch, nur ein kleiner Prozentsatz ist protestantisch, jüdisch oder sonstiges. Die Zeitdifferenz beträgt im (deutschen) Sommer -4 Stunden, im Winter -5 Stunden.
Wenn es einen typischen Argentinier gibt, dann trinkt er zu jeder Tageszeit seinen heißgeliebten Mate-Tee, isst gerne Rindfleisch und tanzt Tango. Er ist grundsätzlich recht gepflegt, wechselt täglich seine Kleidung und wäscht sogar seine Schuhe. Er ist sehr höflich, familienorientiert und liebt Fußball. In der Regel ist der Argentinier unpünktlich – Pünktlichkeit zählt sogar als unhöflich. Die Essenszeiten sind deutlich später als in Deutschland, die Siesta am Nachmittag gehört zum normalen Tagesablauf.
Brasilien - ein Land der Extreme

Brasilien ist das fünftgrößte Land der Erde, hat etwa 180 Millionen Einwohner und wird zu den „Schwellenländern“ gezählt. Trotz zahlreicher Bodenschätze, vielfältigen kulturellen Reichtums und landschaftlicher Schönheit, die viele Touristen anziehen, lasten historisch gewachsene Unrechtsstrukturen schwer auf dem Land. Auch ansonsten ist Brasilien durch große Unterschiede gekennzeichnet: Da der Nordosten Brasiliens eher arm ist und sich Industrie und Kapital weitgehend im Südosten befinden, zieht es viele Menschen in den Süden des Landes, in Großstädte wie São Paulo, so dass diese sehr schnell wachsen - vor allem an Armutsvierteln.

Cajazeiras liegt im Nordosten von Brasilien im Bundesstaat Paraíba. Die Stadt hat zwischen 60 000 und 70 000 Einwohner. Es ist ein sehr trockenes Gebiet, daher lebt die ärmliche Bevölkerung hauptsächlich von Rinderzucht.
In Cajazeiras leben 6 Arme Schulschwestern. Zusammen mit ihnen werde ich wohnen und leben.
Paraguay – Das Land

Paraguay ist neben Bolivien der einzige Staat Südamerikas, der keinen direkten Zugang zum Meer hat. Im Nordwesten und Norden grenzt es an Bolivien, im Osten an Brasilien und im Süden und im Westen an Argentinien.

Mit einem Staatsgebiet von knapp 407.000 km² ist das Land ungefähr so groß wie Deutschland und die Schweiz zusammen-genommen.

Hauptstadt: Asunción
Sprachen: Spanisch, Guaraní
Bevölkerung: 5,8 Mio. Einwohner
Religion: 90 % Katholiken,
6 % Protestanten
Wichtige Produkte: Sojabohnen, Maniok, Baumwolle, Zuckerrohr, Getreide
Zeitdifferenz: MEZ - 5 Stunden
Gambia

Die westlichste und kleinste Nation Afrikas grenzt im Westen an der afrikanischen Atlantikküste und ist sonst ausschließlich vom fast 20mal so großen Nachbarland Senegal umgeben.
Gambia erstreckt sich beiderseits des gleichnamigen Flusses über eine Länge von etwa 480 km vom Atlantik ins Innere des Kontinents, ist jedoch an seiner größten Stelle nur knapp 50 km breit.
Die offizielle Landessprache ist Englisch.
Etwa 90 % der Bevölkerung (ca. 1,7 Mio) sind Moslems, 9 % sind Christen und der Rest setzt sich aus afrikanisch-animistischen Glaubensgemeinschaften zusammen.
Die Kleinstadt Soma mit ca. 10000 Einwohnern ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, da durch den Trans Gambia Highway (Autofähre über den Gambia River) der Süden Senegals mit dem Norden verbunden wird.
Brasilien - ein Land der Extreme

Brasilien ist das fünftgrößte Land der Erde, hat etwa 180 Millionen Einwohner und wird zu den „Schwellenländern“ gezählt. Trotz zahlreicher Bodenschätze, vielfältigen kulturellen Reichtums und landschaftlicher Schönheit, die viele Touristen anziehen, lasten historisch gewachsene Unrechtsstrukturen schwer auf dem Land. Auch ansonsten ist Brasilien durch große Unterschiede gekennzeichnet: Da der Nordosten Brasiliens eher arm ist und sich Industrie und Kapital weitgehend im Südosten befinden, zieht es viele Menschen in den Süden des Landes, in Großstädte wie São Paulo, so dass diese sehr schnell wachsen - vor allem an Armutsvierteln.