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… lautete das Thema für den
Aussendungsgottesdienst, das sich die 5 Missionarinnen auf Zeit
ausgesucht hatten. Sie wollen sich auf den Weg machen, in ein fremdes
Land, in eine neue Kultur. Sie sind bereit, ihr gewohntes Umfeld, ihre
Familie und ihre Freunde für ein Jahr
loszulassen, sie sind bereit, für eine bestimmte
Zeit einfach “mal weg” zu sein.
Vorbereitung
Die Missionarinnen auf Zeit haben sich ein Jahr
lang darauf vorbereitet, um mit den Armen Schulschwestern in
Lateinamerika und Afrika zu leben und zu arbeiten. Diese Vorbereitung
auf den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst wurde nun mit dem
Aussendungsfeier im Rahmen eines Gottesdienstes abgeschlossen.
Zur Vorbereitung gehörten verschiedene Teile: zum
einen war es natürlich wichtig, die MaZ-Gruppe kennenlernen. Das erste
längere Seminar fand Anfang Januar in Birkenstein statt, wo sich die
Missionarinnen auf Zeit mit der interkulturellen Kommunikation
auseinandersetzten und sich ein Bild davon verschaffen konnten, was
Gastfreundlichkeit und verschiedene Gesten in anderen Ländern und
Kulturen bedeuten können.
Weiter ging es in der Karwoche, in der zum einen
die Auseinandersetzung mit der Armut mit all ihren Gesichtern und zum
anderen das intensive Mitleben der Kartage im Kloster im Mittelpunkt
standen.
Zusätzlich wurden ordensübergreifend auch
verschiedene Länderseminare angeboten. Eine Woche Kloster auf Zeit in
einer kleinen Gemeinschaft der Armen Schulschwestern gehörte mit zum
Programm.
Das Aussendungswochenende mit einem Elternabend zum
Kennenlernen der Lebens- und Arbeitsweise der Armen Schulschwestern
sowie dem Gottesdienst rundeten die Vorbereitungen ab und bildeten einen
guten Abschluss.
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“Mit Wenigem
zufrieden gehen wir in die ganze Welt,
in die kleinsten Dörfchen und
ärmsten Hütten hinaus,
wohin uns der Herr ruft,
den armen Kindern die frohe
Botschaft
vom Reiche Gottes zu bringen.” |
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Der Aussendungsgottesdienst
Der Aussendungsgottesdienst rundete die Zeit der
Vorbereitung ab. Dazu waren die Eltern, Großeltern, Geschwister und
Freunde eingeladen. Es war der letzte Schritt vor der großen Ausreise
nach Argentinien, Brasilien, Paraguay und Gambia.
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Der Gottesdienst wurde von der
Schwesternband und den Missionarinnen auf Zeit musikalisch gestaltet.
Kräftige Stimmen ließen die Lieder mit einem lachenden und einem
weinenden Auge erklingen. |
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Ich singe
für die Mutigen,
die ihren Weg suchen,
die das zurücklassen, was sie
gefangen hielt.
Ich sing für die Vertrauenden,
die Gottes Ruf hören,
die auch ins Ungewisse gehn mit
ihm.
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Zur Aussendung überreichte die
Provinzoberin Sr. Salome den Missionarinnen auf Zeit Kreuze aus
Honduras. |
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Am Ende des Gottesdienstes zogen
die Missionarinnen auf Zeit zusammen mit allen Gottesdienstbesuchern ans
Grab von Mutter Theresia, der Gründerin der Ordensgemeinschaft der Armen
Schulschwestern. Ihr waren von Anfang an die armen Menschen in der Welt
ein Anliegen und seit langer Zeit sandte sie Schwestern in die Welt, um
Menschen in der Not zu begegnen, um Menschen andere Kulturen ein Stück
weit zu begleiten und gemeinsame Schritte mit ihnen zu gehen.
Als Zeichen der Verbundenheit überreichte Sr.
Salome den Missionarinnen auf Zeit entzündete Lichter, die sie
schließlich ans Grab stellten.
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Am Ende sprachen alle gemeinsam
noch den Segensspruch, den jeder Gottesdienstbesucher mit einer Muschel
versehen als Erinnerung mit auf den Weg bekam. Er soll für die jungen
Frauen gelten und sie das ganze Jahr lang hindurch begleiten.
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Für deinen
Weg:
Möge der Weg dir freundlich
entgegenkommen,
der Wind niemand gegen dich
stehen,
Sonnenschein dein Gesicht bräunen,
Wärme dich erfüllen.
Der Regen möge deine Felder
tränken,
und bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich schützend
in seiner großen Hand.
(Irischer Reisesegen) |
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