| Internationaler Freiwilligendienst der Armen Schulschwestern –
Missionarin auf Zeit Einsatzstellen 2008/2009 |
Christina Moller in
Honduras![]() |
Patricia Bartylla in
Argentinien![]() |
Kathrin Henneberger als MaZ in Brasilien![]() |
Monika Anglhuber in
Paraguay![]() |
Simone Heilander in
Peru![]() |
Theresia Panzer in Gambia![]() |
Julia Alt in
Nigeria![]() |
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Berichte: 1. Bericht 2. Bericht 3. Bericht 4. Bericht 5. Bericht 6. Bericht |
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Berichte: 1. Bericht 2. Bericht 3. Bericht 4. Bericht 5. Bericht |
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Berichte: 1. Bericht 2. Bericht 3. Bericht 4. Bericht 5. Bericht 6. Bericht |
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Berichte: 1. Bericht 2. Bericht 3. Bericht 4. Bericht |
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| Mein Name ist Christina Moller. Ich bin 25
Jahre alt und studierte bis Juli 2008 Realschullehramt für Mathematik
und katholische Religionslehre an der Universität Regensburg. Nach meinem Studium werde ich im August 2008 ein Jahr als Missionarin auf Zeit (MaZ) im Rahmen des weltwärts-Programms in Honduras in dem kleinen Bergdorf Monte Verde verbringen. Dort werde ich mit zwei Ordensfrauen der Armen Schulschwestern in einer Gemeinschaft zusammenleben, ihren Alltag teilen und sie bei ihren Aufgaben unterstützen. |
Mein Name ist Patricia Bartylla und ich werde
im August 2008 für ein Jahr nach Argentinien gehen und dort als
„Missionarin auf Zeit“ im Rahmen des weltwärts-Programms tätig sein. Dort werde ich in der Nähe von Buenos
Aires mit einer Ordensgemeinschaft leben und den Schwestern bei der
Arbeit helfen, d.h. ich werde vorzugsweise in der Kinder- und Jugendarbeit eingesetzt werden. |
Mein Name ist Kathrin Henneberger. Ich bin 1989 in Bad Neustadt
geboren, in Brendlorenzen aufgewachsen und war unter anderem acht Jahre
lang in unserer Pfarrei Ministrantin. Nach meinem Abitur 2008 am
Rhön-Gymnasium in Bad Neustadt möchte ich nicht gleich studieren,
sondern erst einmal etwas für andere Menschen tun und gehe deshalb ab
August 2008 für ein Jahr nach Brasilien als „Missionarin auf Zeit“. |
Mein Name ist Monika Anglhuber, ich bin 22 Jahre alt und studiere an
der Universität Regensburg Latein und Kath. Religionslehre für Lehramt
Gymnasium. Ab Juli 2008 werde ich für ein Jahr als Missionarin auf Zeit (MaZ) im Rahmen des weltwärts-Programms nach Paraguay in die Stadt Pedro Juan Caballero gehen. Dort lebe ich zusammen mit zwei Ordensfrauen der Armen Schulschwestern in einer Gemeinschaft, teile ihren Alltag und unterstütze sie bei ihrer Arbeit. |
Mein Name ist Simone
Heilander. Ich bin 21 Jahre alt und komme aus dem Landkreis Dachau.
Nachdem ich im Juli meine Ausbildung zur Erzieherin abgeschlossen habe,
mache ich nun ein für ein Jahr Missionarin auf Zeit (MaZ) im Rahmen des
weltwärts Programmes. Dieses Jahr verbringe ich in Lima, der
Hauptstadt von Peru, wo ich mit drei Ordensfrauen der Armen
Schulschwestern zusammen lebe und arbeite. |
Motivation Nach dem Lesen einer Missionszeitschrift kam ich auf die Idee, nach Afrika zu gehen. Ich finde es ungerecht, dass wir hier sozusagen wie im Paradies leben und es Anderen so schlecht geht, nur weil sie größten teils keine ausreichende Bildung haben. Diesen Menschen möchte ich zeigen, dass da noch jemand ist, der an sie denkt, sich für sie interessiert und ihnen helfen will. Außerdem freue ich mich schon darauf, eine neue Kultur kennen zu lernen und hoffe, dass ich diese Kultur danach den Menschen hier näher bringen kann. Ab August diesen Jahres werde ich für ein Jahr nach Gambia gehen. |
Mein Name ist Julia Alt, ich bin 21 Jahre alt und bin zur Zeit in der Ausbildung zur Gesundheits– und Krankenpflegerin. Im September diesen Jahres mache ich mein Examen. Im Oktober werde ich als Krankenschwester und weltwärts-Freiwillige im Rahmen des Projekts Missionarin-auf-Zeit (MAZ) einen einjährigen Dienst in einem Mädcheninternat in Nigeria - Urua Edet Obo - antreten. |
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Das Projekt „Maestro en Casa“ Meine Hauptaufgabe wird es sein, bei dem Projekt „Maestro en Casa“ mitzuwirken. In diesem geht es darum, den Kindern, welche in den abgeschiedenen Bergregionen von Honduras leben, den Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Hierzu werden die Schwestern und ich immer wieder in die entlegensten Dörfer reisen, um mit den Kindern zu lernen und ihnen einen die Möglichkeit eines Schulabschlusses zu eröffnen. |
Projektidee: Ich freue mich vor allem schon auf die Freizeitbetreuung. Mir schwebt dabei bereits ein Blockflötenkreis vor. Ich hoffe, dass mir meine Erfahrungen, die ich schon mit der Leitung einer eigenen Messdienergruppe sowie der Leitung einer Instrumentalgruppe in der Stadt- und Feuerwehrkapelle Sendenhorst machen konnte, bei meiner Arbeit in Argentinien behilflich sein werden. Ich erhoffe mir ein Jahr in dem ich viele Erfahrungen sammeln kann, neuen Kulturen begegne und dann bereichert von meinem Einsatz in Argentinien berichten kann. |
Das Projekt: Dabei werde ich in São Paulo in der „Creche Maria Dulce“ der Armen Schulschwestern mithelfen, einer Einrichtung, die sich vor allem um Kinder aus Armenvierteln (Favelas) kümmert. |
Das Projekt „Tupasy Roga“ In Pedro Juan Caballero arbeiten die Armen Schulschwestern im Projektzentrum „Tupasy Roga“ für Kinder zwischen 2 und 15 Jahren, in dem Betreuung, Nachhilfeunterricht, Musikunterricht, Mahlzeiten und Spiele-möglichkeiten angeboten werden. Die Einrichtung hat zum Ziel, Kinder von der Straße fernzuhalten bzw. wegzubringen und ihnen stattdessen eine friedliche und glückliche Kindheit zu ermöglichen. Dadurch soll ihnen Zugang zu mehr Bildung und für ihre Zukunft eine bessere Perspektive geschaffen werden. |
Das Projekt: Vorwiegend bin ich hier in “Fe y Alegria 17” (eine Gesamtschule) taetig. Obwohl es hier viele Kinder gibt, die auch alle zur Schule gehen, spart der Staat an Kosten fuer Bildung. Sehr deutlich wird dies, wenn man sich die ueberfuellten Klassen ansieht, weil kein Geld zur Einstellung von mehr Lehrern ausgegeben wird. Aufgrund dessen bietet es sich an, dass ich hier im Schulwesen eingesetzt werde. Zusaetzlich arbeite ich einmal die Woche in einem Kindergarten in einem recht aermlichen Viertel der Stadt, wobei mir meine Ausbildung zugute kommt. |
Aufgaben im Projekt Meine Hauptaufgabe wird es sein, in der Nähschule mitzuarbeiten, die in dem Ort Soma von den Armen Schulschwestern aufgebaut wurde. Außerdem werde ich bei der Kinderbetreuung mithelfen und unter anderem Flötenunterricht geben. |
Meine Aufgaben: Dort bin ich für die medizinische Versorgung von 600-800 Schülerinnen zuständig. Außerdem habe ich die Möglichkeit Biologie/Anatomie zu unterrichten und die Freizeit der Mädchen mit zu gestalten. Ich habe mich bewusst für einen kirchlichen Freiwilligendienst entschieden um aus Nächstenliebe Menschen mit meinen medizinischen Kenntnissen zu helfen, deren Gesundheitssystem nicht so gut ist wie in den westlichen Ländern. |
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| Honduras – Das Land Honduras ist ein Staat in Mittelamerika. Das 112 090 km² große Land hat 7 326 496 Einwohner, von denen rund 80 % unterhalb der Armutsgrenze leben. Somit ist Honduras eines der ärmsten Länder Mittelamerikas. Um den Kindern Honduras die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben außerhalb der Armut zu ermöglichen, wird mit dem Gut der Bildung ein Grundstein auf dem Weg zu einem besseren Leben gelegt. |
Argentinien ist eine Republik in Südamerika. Aufgrund seiner Ausdehnung hat das Land Anteil an zahlreichen Klima- und Vegetationszonen. Neben den kleineren Mengen an Gold, Silber und Kupfer, zählt wohl das Erdöl- und Erdgas-Vorkommen eine bedeutende Rolle im Land. Die Hauptstadt Buenos Aires wird als größtes Kulturzentrum gesehen, wo auch beispielsweise der Tango seinen Ursprung hat und gilt als größter Ballungsraum im amerikanischen Kontinent. Der trockene Süden ist dagegen nur sehr dünn besiedelt. Zudem herrscht noch ein großer Einkommensunterschied zwischen den armen und reichen Bevölkerungsteilen. Damit ärmere Familien am Existenzminimum leben können, ist es oft nötig, dass mehrere Familienmitglieder zum Einkommen beitragen. Aus dieser Armut entsteht dann auch die Slumbildung, die sich noch durch die Zuwanderung der ärmeren Nachbarländer verstärkt. |
Brasilien - ein Land der Extreme Brasilien ist das fünftgrößte Land der Erde, hat etwa 180 Millionen Einwohner und wird zu den „Schwellenländern“ gezählt. Trotz zahlreicher Bodenschätze, vielfältigen kulturellen Reichtums und landschaftlicher Schönheit, die viele Touristen anziehen, lasten historisch ge-wachsene Unrechtsstrukturen schwer auf dem Land. Auch ansonsten ist Brasilien durch große Unterschiede gekennzeichnet: Da der Nordosten Brasiliens eher arm ist und sich Industrie und Kapital weitgehend im Südosten befinden, zieht es viele Menschen in den Süden des Landes, in Großstädte wie São Paulo, so dass diese sehr schnell wachsen - vor allem an Armutsvierteln. Die Creche Maria Dulce nimmt sich der dort aufwachsenden Kinder, vorwiegend im Kinder-gartenalter, an. Sie versucht ihnen einen sicheren Ort und ein geregeltes Leben zu geben und damit auch deren Familien zu helfen. Etwa 120 Kinder verbringen dort den Tag, bekommen Essen, was für viele keine Selbstverständlichkeit ist, und haben einen „normalen“ Kinderalltag. |
Paraguay – Das Land Paraguay ist neben Bolivien der einzige Staat Südamerikas, der keinen direkten Zugang zum Meer hat. Im Nordwesten und Norden grenzt es an Bolivien, im Osten an Brasilien und im Süden und im Westen an Argentinien. Mit einem Staatsgebiet von knapp 407.000 km² ist das Land ungefähr so groß wie Deutschland und die Schweiz zusammen-genommen. Hauptstadt: Asunción Sprachen: Spanisch, Guaraní Bevölkerung: 5,8 Mio. Einwohner Religion: 90 % Katholiken, 6 % Protestanten Wichtige Produkte: Sojabohnen, Maniok, Baumwolle, Zuckerrohr, Getreide Zeitdifferenz: MEZ - 5 Stunden |
Peru – das Land: Peru ist ein Land im westlichen Suedamerika mit einer Flaeche von 1.285.220 km² und 28.302.604 Einwohnern (45% davon sind indianischer Abstammung). Die Amtssprache ist Spanisch. Peru mit seiner sehr vielfaeltigen Flora und Fauna besitzt drei völlig unterschiedliche Klimaregionen: Sierra (Anden/Hochland), Selva (Regenwald) und Costa (Kueste), wo auch Lima, die Hauptstadt und mein Einsatzgebiet liegt. Peru – ein Land mit Kultur, aber auch mit aufstrebender Modernitaet. Ein Land mit landschaftlicher Schoenheit und mit Metropolen. Und ein Land mit Reichtum aber auch mit viel Armut. |
Gambia Es ist der kleinste Staat Westafrikas, in dem viele verschiedene Stämme friedlich nebeneinander leben. Die offizielle Landessprache ist Englisch. Von den 1.68 Mio Einwohnern sind über 90% Moslems und der Rest Christen und Animisten. |
Nigeria Nigeria ist ein Bundesstaat in Westafrika, der an Benin, Niger, Tschad und Kamerun grenzt. Es ist mit Abstand das bevölkerungsreichste Land Afrikas und versucht sich nach Jahren der Militärdiktatur an seiner Demokratisierung und wirtschaftlichen Entwicklung. Nigeria konnte bisher seine reichen Erdölvorkommen nicht zur erfolgreichen Armutsbekämpfung nutzen. Nigeria liegt in Westafrika am Atlantischen Ozean und umfasst ein Gebiet von 923.768 km², Gesamtbevölkerung ca. 140 Millionen. Rund 50 % der Nigerianer sind Muslime, 40 % sind Christen und die restlichen 10 % bekennen sich zu einer Naturreligion (kaum überschaubare Vielfalt). Obwohl nur ein Zehntel der Bevölkerung Naturreligionen angehören, sind die Übergänge zwischen ihnen und dem Islam, dem Christentum und ihren lokalen Varianten fließend. Kranke, Arme und Alte sind auf Familienhilfe angewiesen, nur Regierungsbedienstete kommen in den Genuss öffentlicher Fürsorge. Niedrige Einkommen, die schnell wachsende Bevölkerung und die leere Staatskasse führten zum Scheitern aller Pläne, ein Gesundheits- und Rentensystem zu schaffen. Epidemien fordern unter der unterernährten und schlecht versorgten Landbevölkerung oft Tausende von Opfern. Die Schulschwestern versuchen mit Ihren Häusern vor allem die Chancen und die Bildung der Mädchen zu verbessern und ihnen eine ordentliche Bildung und Erziehung mit auf den Weg zu geben. |
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