Hallo zusammen!!!!

Ich habe endlich ein Internetcafe gefunden, wo auch meine E/Mail Adresse abrufbar ist!! Das Internet im Kloster ist leider immer noch kaputt, aber es wird bald repariert. Es gibt so viel zu berichten und jetzt habe ich mein Buch vergessen, wo ich alles aufgeschrieben habe. Also wird diese Mail nicht so lang und die nächste dafür ausführlicher.

Wie ihr wisst bin ich seit 18. August in Timisoara in Rumänien und arbeite für ein Jahr in einem Kindergarten mit. Am 22. August ging es dann gleich ins Ferienlager und es war super (Bericht folgt) ab 1. September haben wir im Kindergarten gestöbert, mal wieder, so hörte das Kindergartenjahr auch in Hemau für mich auf. Und es gab sehr viel zu stöbern, wir brauchten eineinhalb Wochen für einen Abstellraum und unser Gruppenzimmer. Seit gestern sind die Kinder da,. Ich bin jetzt in der rumänischen Gruppe, da es die deutsche Gruppe aus Mangel an Kindern nicht mehr gibt. Gedacht bin ich als Drittkraft, aber die Erzieherin unserer Gruppe hat gekündigt und es hat sich noch keine neue Erzieherin gefunden. Sie arbeitet jetzt in einer Schule als Zeichenlehrerin und hilft uns am Vormittag etwas aus, da ihre Stunden erst am Nachmittag sind. So sind also Anita und ich die meiste Zeit alleine mit den Kindern. Mein rumänisch ist leider noch nicht sehr gut und so verstehe ich die Kinder oft nicht. Anita spricht rumänisch und deutsch und so übersetzt sie mir, aber ich lerne jeden Tag hinzu. Dafür bringe ich Ideen ein, da es Anitas erstes Jahr im Kindergarten ist. Wir haben 34 Kinder in unserer Gruppe (es waren noch nicht alle da) (in dt. sind es höchstens 25). Davon sind über 20 Kinder zum ersten Mal im Kindergarten und alle kamen gestern zusammen das erste mal! Ihr könnt euch vorstellen, es war das volle Chaos. Mein ordentlich aufgeräumtes Zimmer glich nach kurzer Zeit einem Schlachtfeld, da die Kinder es nicht gewohnt sind ihre Spielsachen wieder aufzuräumen, auch die größeren nicht. Als um 17 Uhr alle abgeholt waren, waren Anita und ich fertig und kaputt. Heute hieß es ein neuer Tag ein neues Glück. Und es wurde ein bisschen besser, wir waren sehr dahinter, dass die Spielsachen wenigstens in ihren Ecken blieben und es klappte, aber es ist trotzdem noch immer sehr anstrengend, da auch noch einige sehr weinen und getröstet werden müssen. Aber wir geben die Hoffnung nicht auf, dass sich unsere Mühe lohnt und es irgendwann leichter wird.

Jetzt noch kurz was über alles andere. So geht es mir gut, ich kenne mich mittlerweile etwas aus in Timisoara. Aurelia (eine andere Kandidatin aus dem Kloster) spielt in einem Stadtteil, der Melhala heißt Orgel und wird von der Jugendgruppe der Pfarrei im Gesang unterstützt. Letztes Wochenende hatte diese Pfarrei Kirchweih und am Samstag feierten die Jugendlichen schon. zuerst gab es einen Gottesdienst und danach wurde im Gemeindesaal Party gemacht. Ich habe Aurelia begleitet und es war sehr schön! Der Gemeindesaal glich natürlich nicht unseren Gemeindesälen, der Parkettboden hat sich an manchen stellen schon gelöst und auch alles andere wäre renovierungsbedürftig, wie so vieles in der Stadt. Aber die Party kann man mit einem unserer Landjugendfest vergleichen. Getränke (kein Alkohol) wurden von den Jugendlichen mitgebracht auch etwas zu essen hatte jeder dabei. zuerst gab es einige Spiele und dann wurde Disco gemacht. Die Musik war ähnlich wie bei uns, nur hatte sie oft noch mehr orientalische Töne. Ich wurde von allen sehr offen und freundlich empfangen, und das, obwohl ich mich nicht gut verständigen konnte.

Mehr gibt es das nächste mal, ich hoffe, ich habe nicht yu viele Fehler geschrieben, es musste schnell gehen!

La revedere, Pfiads eich

Regina

P.S. Viele Grüsse an die Heimat