Worte des Vertrauens von Maria Theresia von Jesu Gerhardinger

1. Vertrauen wir auf Gottes Liebe, dessen Eigentum Himmel und Erde ist, und dem tausend Wege offen stehen.

2. Der einst Wind und Wellen beim Meeressturm durch sein allmächtiges Wort stillte, er kann, er wird noch heute dasselbe in unserer Zeit tun.
Sein Arm ist noch nicht verkürzt, seine Liebe, sein Erbarmen noch dasselbe wie ehedem, als er sichtbar auf Erden wandelte.

3. Der Herr, der so weit geholfen hat, wird auch zum Ziele führen, wir vertrauen auf ihn.

4. Arbeiten wir und dienen wir nicht Menschen zuliebe, sondern dem Herrn in Liebe und Treue mit guter Meinung. Er wird uns mit seiner allmächtigen Gnade beistehen, dass alles gut vonstatten gehen wird

5. Frischen Mut gefasst! Auf ihn vertraut, auf ihn geschaut! Er wird guten Ausgang schaffen, wenn wir nur seine Ehre suchen, ihm nachfolgen.

6. Wir dürfen hoffen, dass unter Gottes Segen das ausgestreute Senfkorn zum Baume erwachsen und seine Äste ausdehnen werde.

7. Es lebt ja noch der liebe Gott im Himmel, ohne dessen Willen kein Haar von unserem Haupte fällt. Er wird alles wieder recht machen, auf ihn vertrauen wir.

8. Der Herr, der so weit geholfen hat, wird auch zum Ziele führen, wir vertrauen auf ihn.

9. Der Herr will, dass wir ihm allein vertrauen. Und wenn Gott mit uns ist, haben wir uns nicht zu fürchten, komme, was da wolle.

10. Ich kann mit innigem Dank gegen Gott sagen, dass wir in unserer Hoffnung und in unserem Vertrauen nie zuschanden geworden sind.