Donnerstag der fünften Fastenwochen (Maria Verkündigung)

Als Abram neunundneunzig Jahre alt war, erschien ihm der Herr und sprach zu ihm: Ich bin Gott, der Allmächtige. Geh deinen Weg vor mir und sei rechtschaffen! Ich will einen Bund stiften zwischen mir und dir und dich sehr zahlreich machen. Abram fiel auf sein Gesicht nieder; Gott redete mit ihm und sprach: Das ist mein Bund mit dir: Du wirst Stammvater einer Menge von Völkern. Man wird dich nicht mehr Abram nennen. Abraham (Vater der Menge) wirst du heißen; denn zum Stammvater einer Menge von Völkern habe ich dich bestimmt. Ich mache dich sehr fruchtbar und lasse Völker aus dir entstehen; Könige werden von dir abstammen. Ich schließe meinen Bund zwischen mir und dir samt deinen Nachkommen, Generation um Generation, einen ewigen Bund: Dir und deinen Nachkommen werde ich Gott sein. Dir und deinen Nachkommen gebe ich ganz Kanaan, das Land, in dem du als Fremder weilst, für immer zu Eigen und ich will ihnen Gott sein.

Und Gott sprach zu Abraham: Du aber halte meinen Bund, du und deine Nachkommen, Generation um Generation.

Frage: Halte ich fest an diesem Bund Gottes mit mir? Welche Auswirkungen hat das dann auf mein Alltagsleben?

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Autor: admin
Datum: Donnerstag, 25. März 2010 0:36
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Ein Kommentar

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    “… dir werde ich Gott sein” – unsere Ordensregel gibt dazu eine schöne Ergänzung:
    “Zutiefst bekennen und bejahen wir im Gebet, wer Gott ist und wer wir sind: er unser Schöpfer und wir seine Geschöpfe, die er bedingungslos liebt.”
    - er lässt mich, – sein oft so erbärmliches Geschöpf -, nie aus den Augen – diese Gewissheit trägt mich …