Ordensjubiläum
27. August 2006


Dankbarkeit und Freude bestimmten den Festtag,
an dem 75 Schulschwestern ihr 40-, 50-, 60- und 70-jähriges Jubiläum feierten.

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Viele Mitschwestern, Angehörige und Freunde kamen zum Festgottesdienst
in die Mutterhauskirche St. Jakob am Anger.


 

In seiner Predigt würdigte der Hauptzelebrant, Pater Konrad Flatau SCJ, das Lebenszeugnis, das die Jubilarinnen in diesen Jahren abgelegt haben, vor allem ihr treues Durchhalten in unserer schnelllebigen Welt, die immer etwas Neues braucht. „In dem großen Mosaik, das Gott mit seiner Welt baut, bringt jede Einzelne ein unersetzbares Element ein.“ sagte Pater Flatau und dankte den Jubilarinnen für den Dienst, den sie so selbstverständlich ausgeübt und damit an ihrem Platz die frohe Botschaft verkündet haben. Durch ihr Leben, durch die Liebe, den Glauben und die Hoffnung, die sie weiterschenkten, wie es in der Lebensregel der Armen Schulschwestern heißt, haben sie Christus sichtbar gemacht.
Auch wenn unser Bemühen Stückwerk bleibt, gilt als Ziel das Paulus-Wort: „Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir.“ Dafür stellte der Prediger bestimmte Bedingungen heraus:
- Ich muss Christus kennen. Dies „übten“ die Schwestern in den Exerzitien wieder neu ein.
- Ich muss schauen, wo er wohnt. Im Evangelium gibt es Gebetstexte, die sein „Zuhause“, etwas von seiner Seele, seinem Glauben zeigen.
Im Blick auf die zwei Schwestern mit 70 Ordensjahren sagte er, dass Christus sichtbar machen gerade auch im Alter, in Gebrechlichkeit möglich ist, da ist es dann mehr der leidende Christus.
 

Zum Abschluss nannte er 3 Säulen, die für den Dienst als Ordensfrauen hilfreich sind:

Die Stille suchen,
um die
Stimme Gottes
zu hören.

Beten,
damit die Welt
menschlich bleibt.

Dienen,
damit die
Liebe bleibt.


 

In Fürbitten, verbunden mit Symbolen, brachten die Jubilarinnen ihre Anliegen und ihren Dank vor Gott.

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Die Provinzoberin Schwester Salome Strasser, die selber ihr 40-jähriges Jubiläum feierte, lud die Jubilarinnen ein, weiterhin Christus sichtbar zu machen durch ihr Sein und ihr Wirken. Als Zeichen der Wertschätzung, des Dankes und der Liebe überreichte sie jeder Jubilarin eine Rose.
 
 

 

Mit einem Gebet am Grab der Ordensgründerin Maria Theresia von Jesu Gerhardinger und den Segensworten Mutter Theresias, gesungen vom Schwesternchor,
klang der feierliche Gottesdienst aus.
 
Nach Gratulationen im Vestibül trafen sich die Jubilarinnen und Gäste beim festlichen Mahl, das der Chor mit einer musikalischen Einlage bereicherte. Frohe Begegnungen und herzliche Mitfreude bestimmten den Jubiläumstag im Angerkloster.
 
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