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Interprovinzielles Juniorat 13.05. – 17.05.2005 Thema: Leben in geistlicher Gemeinschaft |
| Freitag, 13.05. | |
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Im Laufe des
Nachmittages kamen wir aus den verschiedenen Himmelsrichtungen im
Mutterhaus zusammen: Westfalen: Sr. Elvira, Sr. Josefa und Sr. Marlena Rumänien: Sr. Letitia Italien: Sr. Rosangela Österreich: Sr. Justine Slowenien: Sr. Magda, Sr. Cirila, Sr. Nevenka und Sr. Marjetka Bayern: Sr. Rosina, Sr. Gabriele L., Sr. Susanne, Sr. Karolin und Sr. Gabriele S.
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| Mit dem gemeinsamen Abendessen in der Mutterhausgemeinschaft begannen wir unser internationales Treffen. Auch Pater Josef Fischer von den Schwarzen Franziskanern von Schwarzenberg war schon dabei. Er gestaltete unseren ersten Tag. |
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Den geistlichen Einstieg hatten Sr. Gabriele L. und
Sr. Karolin vorbereitet. Im Rahmen der Vesper brachte jede Schwester ihre Gemeinschaft in einem Symbol mit. Dieses wurde Teil des Bodenbildes, das uns während der Liturgie der kommenden Tage begleiten sollte. Besonders genossen wir die Möglichkeit, die neu gestaltete Krypta für diese Feiern benützen zu können. |
| Ein gemütliches Beisammensein mit viel Gelegenheit
zum persönlichen Austausch schloss diesen Ankunftstag ab. |
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| Samstag, 14.05. |
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Nach einer gemeinsamen Laudes in der Krypta, die
Sr. Josefa und Sr. Marlena vorbereitet hatten, und dem Gottesdienst
mit der Mutterhausgemeinschaft, begannen wir im Konferenzraum des
Gymnasiums unser Tagesprogramm zum Thema „Geistliche Gemeinschaft“.
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Am Abend vervollständigte Sr. Gabriele L. unser Programm mit
meditativen Tänzen. |
| Sonntag, 15.05. |
| Die Laudes hatten heute Sr. Letitia, Sr. Roseangela
und Sr. Rosina vorbereitet. Nachdem jede Schwester eine
„Geistflamme“ mit je einer Gabe und einer Frucht des Hl. Geistes
gezogen hatte, machten wir uns auf zum Pfingstfrühstück. |
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Um 8.04 Uhr ging unsere S-Bahn Richtung Herrsching. Bei trübem,
wolkenverhangenem Himmel brachen wir auf. Umso überraschender war
der herrliche Sonnenschein, der uns in Herrsching empfing und uns
beim Aufstieg zum „Hl. Berg“ begleitete. |
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Als wir die Kirche betraten ahnten wir noch nicht, dass wir im Gottesdienst mit einer Mozartmesse beschenkt werden sollten. Die flammende Predigt eines Prämonstratenserpaters ließ das Geheimnis des Festtages noch bewusster werden. |
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Nach dieser wunderbaren liturgischen Feier erlebten wir wieder
eine Überraschung: Obwohl das Bräustüberl total überfüllt war, stand
ganz in der Mitte ein langer Tisch, der unbesetzt war, als ob er auf
uns gewartet hätte. Nach einer guten Andechser Brotzeit – auf
allgemeine Warnung hin ohne dunkles Bier!! – erkundeten wir die
Örtlichkeiten des Klosters Andechs. |
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Zurück in Herrsching fuhren die meisten von uns mit dem Schiff,
das uns über den Ammersee nach Dießen brachte. Ein gutes Eis in der
dortigen Eisdiele stärkte uns für den Fußweg nach St. Alban oder auf
den Berg zur wunderbaren Kirche des Ortes. Leider waren dort einige
Gerüste aufgestellt und die Sonne versteckte sich. Dadurch wurde uns
der helle, frohe Gesamteindruck dieser wunderbaren Kirche teilweise
verwehrt. Diesen herrlichen Pfingsttag mit all seinen Geschenken schlossen wir froh und dankbar mit der Vesper in der Krypta ab, die Sr. Justine vorbereitet hatte. |
| Montag, 16.05. |
| Die Laudes gestalteten an diesem Tag unsere slowenischen
Mitschwestern. Begeistert sangen wir das Lied, das wir letztes Jahr
in Slowenien gelernt hatten: Svetel Plamen – lebendige Flammen. |
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Den Gottesdienst feierten wir in St. Michael und begaben uns anschließend auf die Spuren Mutter Theresias in München |
| Unter anderem besuchten wir die Herzogspitalkirche, in der Mutter Theresia damals inständig betete und damit verspätet zur Audienz bei König Ludwig erschien. Über den Dom, in dem sie nun endlich auch ihren Platz gefunden hat, gingen wir zur Feldherrnhalle, von wo aus ihre Kutsche abgefahren sein soll, die sie zum Schiff gebracht hat, das Richtung Amerika in See stach. | ||
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| Mit einer Andacht am Grab Mutter Theresias spürten wir ihrem
Leben nach, brachten unsere Gemeinschaften, sowie unsere weltweite
Kongregation vor Gott und baten Mutter Theresia um ihre Fürsprache. Zur Nachmittagseinheit war Sr. Alvera eingeladen. Auf kompetente und authentische Weise brachte auch sie uns das Thema „Geistliche Gemeinschaft“ näher und regte zu Gespräch und Meditation an. An die Vesper, die Sr. Susanne und Sr. Gabriele S. vorbereitet hatten, schloss sich ein kreatives Tun zum Thema an: mit einem winzigen Mosaik (auch Zeichen von Gemeinschaft), das wir in Kreuzform gestalteten, drückten wir die Verbundenheit unserer Gemeinschaften in Christus aus – ER ist die Mitte jeder geistlichen Gemeinschaft. Reflexion und Planung für weitere Treffen schlossen unseren Tag ab. |
| Dienstag, 17.05. |
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Höhepunkt und zugleich Abschluss unseres Treffens bildete der gemeinsame
Gottesdienst (Vorbereitung durch Sr. Rosina, Sr. Magda und Sr. Elvira) in der
Krypta, den H.H. Duswald zelebrierte. Ganz bewusst und handgreiflich legten wir
bei der Gabenbereitung unsere Gemeinschaften, sowie unsere persönlichen Anliegen
in die Schale am Altar. |
| Im Laufe des Vormittags fuhren die ersten Schwestern zurück in ihre
Heimatfilialen. Schwester M. Gabriele Sagmeister |