Internationale Schulschwesterngruppe

zu Besuch in der Bayerischen Provinz

 

Zu einem Internationalen Programm besonderer Art lud die Generalleitung junge Schwestern der Kongregation ein. Zum Programm gehört der 4-monatige Aufenthalt in einer anderen Kultur und das Erlernen einer Fremdsprache.  Fünf Monate verbringen die Teilnehmerinnen im Generalat in Rom und erleben internationale Gemeinschaft mit allen Herausforderungen, die damit zusammenhängen. Verschiedene Referate und thematische Einheiten sind in diese Zeit eingebaut wie auch die Erfahrung von Weltkirche durch die Teilnahme der Osterliturgie auf dem Petersplatz. Mit dem Anliegen, die Spiritualität und das Charisma der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau noch besser kennen und schätzen zu lernen, ist der Besuch der Erbestätten in Bayern verbunden.

Einige Bilder sollen einen Eindruck von den einzelnen Stationen vermitteln.

 

Die 7 Teilnehmerinnen (Sr. Mary, Japan; Sr. Mary Kay, Mankato; Sr. Dominika, Ungarn; Sr. Paulina, Guam; Sr. Mirian, Porto Alegre; Sr. Victoria, Ghana; Sr. Judy, Milwaukee) kommen am Dienstag Abend, 18.04., mit der Leiterin des Programms, Sr. Lucy aus Milwaukee, im Mutterhaus München an. Während der Woche in Bayern begleitet Sr. Adelgarda Rieß als erfahrene Führerin die Gruppe.             

 
 
Begrüßung Mutterhaus   
   

Am Mittwoch steht eine Führung durch den Sendungsraum im Angerkloster auf dem Programm und eine Stadttour unter dem Motto „Auf den Spuren Mutter Theresias“. Das gemütliche Beisammensein mit den Schwestern und Kandidatinnen am Abend bereichert beide Seiten.

 
 
   
   
   
   

Einblick in die Erziehungs- und Bildungseinrichtungen am Anger – Kindergarten, Grundschule und Gymnasium - wird am Donnerstag Vormittag gewährt.

 
   
   
   
 

Der Besuch im Konzentrationslager Dachau schließt mit der Begegnung mit einer Schwester im Karmel Hl. Blut.

 

Die Liturgie, das Stundengebet und die Eucharistiefeier, wird zum Teil mit den einzelnen Gemeinschaften oder innerhalb der Gruppe gefeiert.

Anziehungspunkt für gemeinsames oder stilles Gebet ist immer wieder das Grab unserer Gründerin, der seligen Maria Theresia von Jesu Gerhardinger.

 
 
   

Das Wochenende gehört den Erbestätten außerhalb Münchens.

Am Freitag geht die Fahrt nach Neunburg vorm Wald, dem ersten Kloster der Armen Schulschwestern. Führung durchs Kloster, Verweilen in der „Theresienzelle“, dem Schlafzimmer von Mutter Theresia, und Kontakt mit den Kindern in den pädagogischen Einrichtungen im Theresia-Gerhardinger-Haus – Kinderkrippe, Kindergarten, Schülerhort - füllen den Tag aus.

 
   
   
   
 

Am Abend geht es weiter nach Regensburg, das Kloster Niedermünster bietet für die nächsten Tage Quartier.

Nach der Besichtigung der Büste Mutter Theresias in der Walhalla führt Sr. Adelgarda am Samstag durch die Heimatstadt von Mutter Theresia und zeigt bedeutende Stätten ihres Lebens. Mit den Schwestern von Niedermünster beten die Gäste, sie informieren sich in einer Hausführung über den apostolischen Einsatz in der Mädchenrealschule und im Tagesheim und tauschen sich in einer Abendrunde miteinander aus.

 
 

Die Aufführung der Papstmesse „Tu es Petrus“ beim Sonntagsgottesdienst im Dom zu Regensburg wird als unerwartetes zusätzliches Geschenk gesehen.

 
 
   

Zum Kaffee ist die Gruppe bei den Schwestern in Regensburg-Stadtamhof eingeladen. Der Aufenthalt im Geburtshaus der Gründerin, mit dem die Zeit in Regensburg endet, schließt ebenfalls gemeinsames Gebet und gemütliches Beisammensein ein.

 

 
   

Am Montag besuchen die jungen Schwestern die Bildungs- und Erziehungseinrichtungen in München-Au – in der Fachakademie für Sozialpädagogik erleben sie die Ausbildung von Erzieherinnen, in der Berufsfachschule und Fachakademie für Hauswirtschaft die von Hauswirtschafterinnen bzw. Betriebsleiterinnen.

 

 
 

Der Nachmittag ist frei zur eigenen Stadterkundung. Zur gemeinsamen Vesper mit der Mutterhausgemeinschaft treffen alle wieder im Anger ein.

 

Mit unvergesslichen Eindrücken reisen die Schwestern am Dienstag Morgen nach Rom ab. Einigen scheint es immer noch unglaublich, dass sich ihr Traum, an die Stätten der Ordensgründerin zu kommen, verwirklicht hat.