Zu Schwester Imma sagte er:
„Heute ist eine Frau unter uns, die in einer Extremsituation
vorgelebt hat, was Christi Gebot der Nächstenliebe bedeutet.
Hochverehrte Schwester Imma Mack, Sie haben unter Einsatz Ihres
eigenen Lebens den Häftlingen im KZ Dachau Nahrung, Hilfe und
Zuwendung geschenkt. Ein Häftling hat im Rückblick auf die Schrecken
von Dachau von einer ‚Welt ohne Gnade’ gesprochen. Sie haben vor
mehr als 60 Jahren in diese gnadenlose Welt einen Funken Hoffnung
gebracht. Die Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus hat uns
in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele schauen lassen. Es
ist tröstlich, dass Menschen wie Sie, verehrte Schwester Imma, durch
Ihre unerschrockene Hilfsbereitschaft die helle und hoffnungsfrohe
Seite der von Gott geschenkten menschlichen Freiheit unter Beweis
gestellt haben.“ |
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