Gelübdewiederholung
am 14. August 2006
im Angerkloster der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau

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Vier junge Frauen bekräftigten am 14. August mit der Wiederholung der Gelübde für weitere 3 Jahre ihre Hingabe an Gott und ihr Leben als Arme Schulschwestern:
M. Letiţia Olah (Bayerische Provinz )
M. Josefa Strunk (Bayerische Provinz)
M. Marjetka Jeralič (Slowenische Provinz)
M. Rosangela Lamanna (Italienienische Provinz)
Ihren Festgottesdienst mit eingebauten Laudes feierten sie mit den Schwestern der Mutterhausgemeinschaft unter dem
Thema „Bei dir ist die Quelle des Lebens“.
Die musikalische Gestaltung hatte Sr. Perpetua Gerl an der Orgel und Sr. Annemarie Bernhard mit der Schwesternband.
Die Professschwestern erwarteten mit ihren Provinzoberinnen – Sr. Salome Strasser für die Bayerische Provinz, Sr. Darija Krhin für die Slowenische Provinz und Sr. Ave Tomadoni für die Italienische Provinz – die drei Geistlichen, die mit dem Altardienst feierlich in die Kirche einzogen. Ihre innere Haltung drückte sehr treffend der Refrain des Eröffnungsliedes aus: „Du bist Ursprung, Sinn und Ziel in meinem Leben. Was ich habe, was ich bin, alles schenke ich Dir.“
Der Hauptzelebrant, Pfarrer Peter Duswald, sagte in seiner Predigt, dass das Ja, das die Professschwestern heute öffentlich geben, schon Geschichte gemacht hat und es weiterhin tun wird, hinein in eine gemeinsame Zukunft mit dem Herrn und den Menschen, zu denen sie gesandt sind. Mit ihrem Ja geben sie Jesus Christus eine Antwort auf seinen Ruf, jede mit ihrer eigenen Stimme. Der Prediger stellte den Bezug zum Evangelium her (Joh 4,7-14): Wie die Frau am Jakobsbrunnen sind die Schwestern bei Jesus angekommen, der allein das lebendige Wasser und damit das Heil schenken kann.
Auf die Frage, wie der Weg der Schwestern heute in der Öffentlichkeit gesehen wird, nannte Pfarrer Duswald eine Umfrage, nach der man den Ordensgemeinschaften eine große Innovationsbereitschaft zutraut. „Persönliche Passion mit entsprechendem Lebensstil wirkt überzeugend,“ zitierte er die Studie und ermutigte die Schwestern, dass sie durch das Leben das sie führen, überzeugen. „Viele geben an, gerne mit Ordensleuten, die erkennbar am öffentlichen Leben teilnehmen, ins Gespräch zu kommen.“ Das Leben in der Nachfolge soll die Herrlichkeit und Liebe Gottes zum Leuchten bringen, dazu geben die Professschwestern erneut ihr Ja.

Nach der Homilie lud Sr. Salome die vier Schwestern ein, als Antwort auf Gottes Anruf im Evangelium, ihre Profess zu erneuern, in der sie versprechen, weiter als Arme Schulschwester von unserer Lieben Frau im Geiste Mutter Theresias zu leben.
 

 

Jede Professschwester bekam von ihrer Provinzoberin die Kerze überreicht mit den Worten: „Nehmen Sie das Licht Christi, möge Christus in Ihrem Leben immer mehr zum Leuchten kommen.“
Nach dem Liedvers „Nach deiner Verheißung halte mich und ich lebe, lass mein Vertrauen nicht zuschanden werden.“ sprachen sie die Gelübdeformel – Sr. Josefa und Sr. Letitia deutsch, Sr. Marjetka slowenisch
und Sr. Rosangela italienisch.
In der jeweiligen Muttersprache antwortete die Provinzoberin und nahm die Profess kraft der ihr verliehenen Vollmacht
im Namen der Kirche und der Kongregation an.
Die Schwestern unterschrieben die Professurkunden und legten mit den eucharistischen Gaben ihre Gelübdeformel auf den Altar.

Zusammen mit drei jungen Frauen, die sich für die Kandidatur entschieden haben, um das Leben der Armen Schulschwestern näher kennen zu lernen, beteten sie am Grab Mutter Theresias:

Hilf uns,
wie Mutter Theresia
jeden Tag neu
um die Einheit untereinander zu ringen,
damit wir die Menschen hinführen können
zu der Einheit,
um derentwillen Jesus Christus gesandt war.
Amen.

Gott, unser Vater,
weil du uns zuerst geliebt hast,
antworten wir in Liebe
und entscheiden uns in Freiheit,
Christus zu folgen.

Lass uns immer tiefer erkennen,
auf welchen Weg du uns führen willst,
und hilf uns,
diesen Weg froh und treu zu gehen.

Lass uns eins sein mit dir,
damit wir deine Liebe
durch unser Leben verkünden können.

 

In herzlicher Mitfreude gratulierten die Schwestern und feierten am festlich gedeckten Frühstückstisch.

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