„Vertrauen und Wagen!“
unter diesem Thema stand das ganze Jubiläum.

Um 10:00 Uhr fand ein Festgottesdienst in Konzelebration in der Hauskapelle der Schwestern statt.
Ganz bewusst wurde das Jubiläum im kleinen Kreis gefeiert, um allen Schwestern des Ruheheims die Mitfeier zu ermöglichen.

Hauptzelebrant war der Hausgeistliche Pfarrer Franz Metzger. In seiner Festansprache wies er darauf hin, dass Jesus trotz seiner Anfangserfolge nicht von Enttäuschungen verschont blieb. Er stellte damit die Verbindung zu unseren Tagen her, wo wir uns mit Krisen in der Kirche und mit dem Rückgang der Mitgliederzahl in den Ordensgemeinschaften auseinandersetzen müssen. Auf die nahe liegende Frage „Was sollen wir tun?“ versuchte Pfarrer Metzger mit den drei so genannten „Saat-Gleichnissen“ des Markusevangeliums Antwort zu geben. Er ermutigte uns, Ackerboden zu sein für das Wort Gottes und uns zu jeder Zeit im Vertrauen an Jesus zu wenden.
Mutter Theresia kann uns auch hier ein Beispiel sein: So wie sie sich als Kind ihrem Vater auf dem Floß anvertraut hat, so ruft sie uns heute am Tag unseres Jubiläums zu:
„Liebe Mitschwestern, habt keine Angst, mein Vater steht doch am Steuer – er weiß, was er will!“
Im Anschluss an die Predigt erneuerten die Schwestern ihre Gelübde.
Nach dem Festgottesdienst lud das schön gedeckte Esszimmer zum Festmahl ein, und mit den geladenen Geistlichen sowie Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer und zweiter Bürgermeisterin Frau Hildegard Beck feierten alle in froher Atmosphäre.

Nach einer gemeinsamen Vesper in der Klosterkapelle rundete das Chorkonzert des Vokalensembles „Consortium Cantorum“ aus Feuchtwangen den Festtag sehr eindrucksvoll ab.
In der dicht besetzten Kapuzinerkirche neben dem Kloster wurden unter der Leitung von Dekanatskantor Michael Routschka Werke von Kaminski, Mendelssohn Bartholdy, Brahms u.a. zur Aufführung gebracht. Herr Pfarrer Metzger verstand es, die Texte meditativ mit Leben und Charisma der Ordensgründerin der
A. Schulschwestern, Maria Theresia von Jesu Gerhardinger, in Verbindung zu bringen.