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Festgottesdienstzu Ehren der seligen Maria Theresia von Jesu Gerhardingeram 9.
Mai 2007 in St.
Jakob am Anger
mit Herrn Domkapitular Prälat Erich Pfanzelt |
| Der Ehrentag von Maria Theresia von Jesu
Gerhardinger, der Gründerin der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben
Frau, wurde mit einem feierlichen Gottesdienst unter dem Thema „Gemeinsam Zukunft gestalten“ begangen. |
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| Vom Altarbild „begrüßte“ Mutter Theresia
die Gottesdienstgemeinde, die sich in großer Treue jeweils am 9. des
Monats versammelt. Herr Domkapitular Prälat Erich Pfanzelt, der
Hauptzelebrant, stellte in seiner Person als Leiter des Schulreferats
der Erzdiözese und des Kath. Schulkommissariats eine Verbindung zum
pädagogischen Sendungsauftrag von Mutter Theresia dar. |
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Zu Beginn seiner Predigt nannte Prälat Pfanzelt aus dem Büchlein „Johannes Paul II., mein geliebter Vorgänger“ die Begebenheit, wie beim Eucharistischen Weltkongress in Bologna Papst Johannes Paul II. spontan auf das Lied von Bob Dylan „Blowing in the wind“ reagierte: „Ihr, liebe Jugendliche, sagt, die Antworten auf die Fragen eures Lebens treiben im Wind daher. Das stimmt! Aber es ist der Wind, der zugleich der Atem und die Stimme des Hl. Geistes ist und der uns ruft: Komm!“ |
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Maria Theresia von Jesu Gerhardinger, fuhr der Prediger fort, war eine Frau, die in einem unbändigen Gottvertrauen dem Atem und der Stimme des Hl. Geistes folgte. Sie antwortete mit ihrem Leben auf den Ruf, ein Kloster zu gründen und sich mit ihren Schwestern der Bildung und Erziehung von Mädchen und jungen Frauen, vor allem aus den ärmeren und benachteiligten Schichten, zu widmen. Mutter Theresia hat dabei „nicht nur ein auch heute noch geradezu modern anmutendes Bildungskonzept auf der Grundlage des christlichen Bildungs- und Erziehungsideals entwickelt, sondern gültige Maßstäbe dafür gesetzt, worum es bei allem Mühen in der Erziehung und Bildung junger Menschen überhaupt geht: um die Bildung von Geist und Herz, um die Wahrnehmung jedes einzelnen Kindes und Jugendlichen als Gottes geliebtes Ebenbild, um die Vermittlung von Werten und Orientierung als Fundament für einen glückenden und zielführenden Lebens- und Berufsweg.“ Heute, am Gerhardinger-Tag, gilt dieser einladende und in die Zukunft führende Ruf des Hl. Geistes „Komm!“ jeder und jedem von uns. „Gott beruft jede und jeden in seiner Einmaligkeit, er hat für jede und jeden einen ganz persönlichen, einzigartigen Lebensplan.“ Mit Mutter Theresia auf dem Schiff wird die Fahrt in die Zukunft gelingen. Sie ist der Kompass, der für ihr Werk den Weg in die richtige Richtung weist. Ihre Fürbitte ist der Anker, der dem Schiff Halt und Sicherheit gibt. Sie ist mit ihren Mitschwestern von heute das Segel, das sich vom „Atem und der Stimme des Hl. Geistes“ antreiben und in Fahrt bringen lässt. |
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| Damit hatte Prälat Pfanzelt bereits die Symbole angesprochen und gedeutet, die zu den entsprechenden Fürbitten am Altarbild angebracht wurden. | |
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1) Jeder Steuermann braucht einen
Kompass, der Weg und
Richtung weist.
Hilf den Verantwortlichen in
Staat und Kirche, die Zeichen der Zeit zu erkennen und ihre
Entscheidungen und ihr Handeln danach auszurichten.
2) Der
Anker geht in die Tiefe und
sichert das Schiff. Schenke
Eltern, Lehrern und Erziehern die Kraft und Bereitschaft, die jungen
Menschen im Glauben zu verankern und und sie durch ihr Vorbild zu
stützen.
3) Wenn das
Segel günstigen Wind hat,
kommt das Boot in Bewegung. Sende aus
deinen Geist und bewege die Herzen der Menschen zu einem neuem Aufbruch.
4) Die
Seilwinde gibt dem Segel
Halt und bestimmt die Fahrtrichtung.
Lass uns zum Segen werden für jene, die auf unsere
Zuwendung und Hilfe warten.
5) Mit Mutter Theresia
inmitten einer frohen Kinderschar hat unser Schiff Ausrichtung und Ziel.
Lass sie uns immer Vorbild und Fürsprecherin sein. |
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