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| Der Festgottesdienst stand unter dem Motto: „Mit meinem Gott überspringe ich Mauern“. |
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| Zu einem festlichen Trommelwirbel zogen der
Hauptzelebrant Herr Pfarrer Hendriks, die Konzelebranten und der
liturgische Dienst mit den Lichtträgerinnen ein. |
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Vor dem Altar, gut sichtbar, war eine Mauer aufgestellt, die während des Gottesdienstes von den Schülerinnen weiter gebaut wurde. |
| In der
Hinführung wurde die Frage gestellt: „Warum bauen wir immer wieder
Mauern zwischen uns auf?“ Viele Gründe sind genannt worden, z. B. Verletzung von Menschen, Neid, Streit und Krieg. Im Kyrie-Ruf baten wir Gott um Vergebung. |
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Die Lesung aus dem Buch der Psalmen brachte die Not des Menschen und sein Vertrauen auf Gottes Hilfe zum Ausdruck. |
| Lesung aus dem Psalm 18 Gepriesen, rufe ich, sei der Herr! Denn durch dich bin ich stark! Du bist es, auf den ich mich verlasse, mein sicheres Heil, meine Zuflucht. Ich sage: Dem Herr sei Dank! Ich war zusammengepresst und klein – Du hast mir die Stricke gelöst. Ich liege nicht am Boden, aufgestanden bin ich. Meine Verhärtung hast du weich gemacht, hast mich neu gestimmt. Ich singe: Der Herr lebt. Stumm und starr wurde ich in Gram und Angst, ich war ganz verloren – ich habe mich wieder gefunden. In die Weite hast du mich herausgeholt: aus dem ewigen Kreisen um mich selbst und meine Probleme. |
Ich habe erfahren, wie geborgen ich bin. Weil du mich festhältst, wage ich loszulassen, Ich spanne die Flügel des Vertrauens aus und lasse mich führen. Dein Erbarmen trägt mich auf dem Weg, den du mir bestimmt hast. Mit dir, Gott, spring ich über Mauern. dunkle Mauern der Trauer, dicke Mauern der Gleichgültigkeit, fest gemauerte Barrikaden der Enttäuschung, erdrückende Bollwerke der Angst, die Wände zwischen den Feinden. Hinaustreten lässt du mich, mein Gott – ins Helle, ins Freie, unter deinen offenen Himmel In Ewigkeit sei gelobt, mein Herr. |
| Zur Verdeutlichung des Themas wurde die Mauer besprüht. | |
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Das Evangelium nach Lukas berichtete die bekannte, immer wieder ansprechende Erzählung vom Zöllner Zachäus. „Seinem Hause ist Heil widerfahren. Der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.“ |
Im anschließenden Predigtgespräch beteiligten sich die Schülerinnen und äußerten mutig ihre Erfahrungen zum Thema „Mauer“. |
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| Zu den Begriffen aus den Kyrie-Rufen, stellten die
Schülerinnen zur jeweiligen Fürbitte eine Kerze auf die Mauersteine.
„Ängste, Neid, Not, Gewalt, Streit, Krieg, Misstrauen, Krankheit.“
Gebet des Priesters: „Wir wissen dich an unserer Seite und dürfen vertrauen, dass du uns Kraft und Mut gibst, diese Mauern zu überwinden“. |
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Gott, der unser Antrieb ist, wenn wir vor
Mauern stehen, ihn bitten wir: • Gott, du kennst die ÄNGSTE, die in unserem Alltag vorkommen, vor Prüfungen, vor Unsicherheit, vor Fremdem, vor der Zukunft. Hilf uns, dass wir uns selbst vertrauen, um so diese Ängste zu erkennen und zu überwinden. • Gott, oft fällt uns besonders das ins Auge, was andere Menschen gut können, wir selber jedoch nicht. Hilf uns, dass wir auch in uns die Schätze entdecken, die du uns mitgegeben hast und mache uns fähig, uns ohne NEID an den Schätzen der anderen freuen zu können. • Gott, wir bitten dich für alle Menschen, die in NOT geraten sind. Viele Menschen leiden Hunger, haben kein Zuhause und leben auf der Straße. Schenke ihnen Begegnungen, durch die sie erfahren dürfen, dass sie wertvoll sind. |
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• Gott, wir bringen die GEWALT vor dich, die in unserem kleinen
Kreis geschieht, wenn jemand ausgegrenzt oder gemobbt wird. Wir bitten,
dass jeder von uns mehr Mut hat, sich aktiv einzumischen, um das Opfer
zu schützen. • Gott, in vielen Familien herrscht STREIT und sich nahe stehende Menschen haben sich entfremdet. Hilf uns und unseren Familien, dass wir uns mit Achtung und Sensibilität begegnen und so ein friedliches Miteinander entstehen lassen. • Gott, wir bringen die Menschen vor dich, die getrennt von ihren Familien und in ständiger Angst unter den Konsequenzen von KRIEGEN leiden müssen. Stille du ihre Sehnsucht nach Frieden und gib uns den Mut, für Gerechtigkeit einzustehen. |
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• Gott, wir bringen vor dich unser MISSTRAUEN, denn oft fühlen wir
uns allein gelassen und ohne Halt. Lass uns stets auf dich vertrauen und
uns deiner Liebe bewusst sein. • Gott, wir bringen auch die Anliegen jener vor dich, die ihre Bitten im Vertrauen auf die Fürsprache Mutter Theresias ins Fürbittenbuch geschrieben haben. Schenke ihnen Zuversicht und Mut, den Weg mit dir immer wieder neu zu wagen. • Gott, wir bitten dich für alle, die KRANK sind, die körperliche oder seelische Schmerzen haben, für die Trauernden und all unsere Verstorbenen. Lass uns im Dunkeln dein Licht spüren und schenke uns Hoffnung und Trost. |
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Wir wissen dich an unserer Seite und dürfen darauf vertrauen, dass
du uns Kraft und Mut gibst, diese Mauern zu überwinden. Dafür danken wir
dir durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen. Zum Gabengang wurden eine Schale, der Kelch und das Fürbittbuch vorgetragen, begleitet von dem Lied: „Öffnen, Geben, Leben sein, für andre Hoffnung und Zuversicht sein“. |
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Während des Kommunionliedes „Möge der Frieden Gottes mit dir sein …“ wurden die Lichter für die anschließende Lichterprozession angezündet. |
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Bei angenehm trockenem Wetter beteiligten sich noch viele Gottesdienstbesucher bei der Prozession im Garten. Das Singen des Schwesternchores, die vielen bunten Lichter bewegten die Herzen von Groß und Klein. |
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| Mit einem gemeinsam kräftig gesungenen Loblied klang die Prozession aus. Viele Gäste nahmen noch an der anschließenden Begegnung in den Räumen des Theresia-Gerhardinger-Gymnasiums am Anger teil. Ein festlicher Abend ging zu Ende. |
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