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Festgottesdienst zu Ehren der seligen Maria Theresia von Jesu Gerhardinger am 17. November 2006 „Geborgen in Gottes Hand“ |
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| Mit einem
festlichen Gottesdienst in der voll besetzten St. Jakobskirche am
Anger begingen die Armen Schulschwestern den 21. Jahrestag der
Seligsprechung ihrer Ordensgründerin Maria Theresia von Jesu
Gerhardinger. |
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Die musikalische Gestaltung durch die Schwesternband unter Leitung von Sr. Annemarie Bernhard und das Orgelspiel von Sr. Perpetua Gerl unterstrichen den Festcharakter und erfreuten die Gottesdienstbesucher. | |
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In der Hinführung zum Thema „Geborgen in Gottes Hand“ wurde auf die vertrauensvolle Grundhaltung Mutter Theresias hingewiesen, „die in ihrem Leben Großes, Erstaunliches bewegt hat, weil sie sich getragen und geführt wusste von Gott. Sie, die starke, mutige Frau, die Mutter der Armen und Schwachen, die Kämpferin für die Sache Gottes, war geprägt von einem unerschütterlichen Vertrauen in Gottes Macht und Liebe.“ | |
| Die Darstellung
von Sieger Köder „In Gottes Händen“ und der Vers des Psalmes 139
"Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir"
drücken auf unterschiedliche Weise die gleiche Erfahrung aus: Die
selige Theresia Gerhardinger wusste sich immer geborgen in der
schützenden, stärkenden Nähe Gottes, umfangen von seiner liebenden
Hand, auch in allen Schwierigkeiten und Hindernissen, bei allen
Anfechtungen und Anfeindungen, in Krankheit und Not, bei
Enttäuschungen und Rückschlägen. Die Sprecherin lud ein, dass auch wir uns mit unseren Anliegen und Sorgen der Liebe Gottes anvertrauen und in unsere Bitte um Gottes Schutz und Segen auch die neuen Nachbarn im Jüdischen Zentrum einschließen. |
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Der
Hauptzelebrant Pfarrer Peter Duswald ging in seiner Predigt auf die
Texte der Lesung aus dem Buch Numeri (Num 6, 24 – 27) und des
Evangeliums nach Lukas (Lk 12,22 –26) ein und stellte heraus, dass
es Jesus darum gehe, frei zu werden von Angst und voll Vertrauen zu
leben. Dazu gehört, sich den Anforderungen des Lebens zu stellen und
gleichzeitig zu wissen, dass Gott, der die Natur in seiner Vielfalt
geschaffen hat und für sie sorgt, liebevoll auf uns schaut. So wird
der, der auf Gott vertraut, Maß halten können und mit dem zufrieden
sein, was ihm zur Verfügung steht.
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| In den Fürbitten wurde im Vertrauen auf die liebende Fürsorge Gottes für verschiedene Gruppen von Menschen um Hilfe und Schutz gebetet. Schülerinnen der Theresia-Gerhardinger-Grundschule am Anger entzündeten dazu jeweils ein Licht und trugen es zu den Altarstufen. | ||
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Zur Gabenbereitung brachten Mädchen Brot, Wein und Wasser zum Altar und das Fürbittbuch mit all den Anliegen der Beter am Grab Mutter Theresias. | |
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Bei der
Kommunionmeditation vertieften Gedanken zum Bild von Sieger Köder
das Thema des Gottesdienstes. „In den Farben des Regenbogens, im
Symbol der großen Hände, im Lichtstrahl auf dem Gesicht des Kindes
lässt der Künstler d e n erahnen, der unsichtbar ist, der dem Kind
Geborgenheit gibt. In seiner Nähe findet das Kind Halt und zugleich
Freiraum, erfährt Wärme und Licht und spürt Ermutigung: ,,Fürchte
dich nicht! Ich bin bei dir. Ich lasse dich nie allein. Traue mir!" Die Erfahrung der Nähe, die das Kind macht, ist eine Erfahrung der Liebe. Zu jedem von uns sagt Gott, der Vater: „Kostbar bist du in meinen Augen. Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt. Mein bist du. Niemand kann dich meiner Hand entreißen." Das Kind zeigt uns, wie Vertrauen geht: Den Blick nach oben wenden, woher Licht, Hilfe und Heil kommen. Und ein Zweites lehrt uns das Kind: Loslassen, s i c h loslassen, rückhaltlos sich in die Hände des Vaters begeben, sich fallen lassen in das Geheimnis eines Gottes, der uns grenzenlos liebt. |
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Am Ende des Gottesdienstes ließ die trockene Witterung die Lichterprozession in den Garten zu. Zum Lichtschein der vielen Kerzen berührte der Gesang „Du Licht vom Lichte“ des Schwesternchores die Herzen der Mitfeiernden, die einstimmten in den Dank für die selige Mutter Theresia, die durch ihr Leben nach Gottes Willen zum wegweisenden Licht für viele wurde. | |
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Gerne folgten die Gottesdienstbesucher der Einladung zur anschließenden Begegnung in den Räumen des Theresia-Gerhardinger-Gymnasiums am Anger. | |
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