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| 25. Oktober Besinnungstag in Neunburg vorm Wald |
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| Ein Besuch im Gründungskloster stand für
Samstag im Programm. Der Generalrat, Vertreterinnen des Hauptgebiets
Europa und Schwestern der Filialgemeinschaften waren dazu eingeladen.
Die Schwestern von Neunburg bereiteten den Gästen einen herzlichen Empfang. Nach einer kleinen Stärkung begrüßte Frau Oberin, Sr. Rufina Ostermaier, alle im Turnsaal des Hauses des Kindes. Sie wies darauf hin, dass wir an diesem Tag Wege gehen, die Mutter Theresia ganz am Anfang der Entstehung ihrer neuen Gemeinschaft gegangen ist, und wünschte eine tiefe Begegnung mit ihr. Vom Kindergarten und Schülerhort sang eine Gruppe von Kindern mit Begeisterung einige Lieder. |
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Sr. Adelgarda Rieß gab einen geistlichen Impuls zu
einem wichtigen Aspekt im Leben der Gründerin: das immerwährende
Loslassen - in Form von Enttäuschungen, Verlusterfahrungen, bitterster
Armut, Ablehnung und Spott. Sie zeigte auf, wo die Quelle ihrer Kraft
lag. |
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| Höhepunkt des Tages war die Eucharistiefeier mit
Dekan Schmidt in der Hauskapelle. Er zelebrierte mit dem kostbaren
Kelch, den Franz Sebastian Job, ein gebürtiger Neunburger und Hofkaplan
der Kaiserin Karoline Auguste in Wien, dem Kloster gestiftet hatte.
Durch seine finanzielle Unterstützung war die Gründung in Neunburg erst
möglich geworden. |
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| Im Speisesaal des Schülerhorts war liebevoll für das
Mittagessen gedeckt; Schwestern und Mitarbeiterinnen der pädagogischen
Einrichtungen warteten den Gästen auf. |
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| Vier Schwestern führten jeweils eine Gruppe
durch das Kloster, dessen Sanierung erst vor kurzem abgeschlossen worden
war, und das Haus des Kindes mit Kinderkrippe, Kindergarten und
Schülerhort. Das Zimmer Mutter Theresias und das wundertätige Kreuz aus
der Gründungszeit rührten die Besucher besonders an. Stationen im Ort
waren der Friedhof mit dem Schulschwesterngrab und das Geburtshaus von
Franz Sebastian Job. |
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| Zum Kaffee mit verlockendem Kuchenbüfett aus der
Klosterküche gaben uns Bürgermeister Bayerl mit Frau und Herr Dekan
Schmidt, die auch zur Jubiläumsfeier nach München gekommen waren, die
Ehre. |
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Bei strahlendem Sonnenschein konnte man anschließend Zeit im Garten
verbringen oder sich zur stillen Anbetung in der Kapelle einfinden. Mit
einer gemeinsamen Vesper, in der die Vielsprachigkeit des Hauptgebiets
Europa zum Tragen kam, wurde der Tag abgeschlossen. Sr. Mary bedankte
sich sehr herzlich bei den Schwestern von Neunburg für diesen
beglückenden, gesegneten Tag. |
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