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Festgottesdienst
Begegnung im Kloster
         
24. Oktober
9:00 Uhr Festgottesdienst

  Für den Festgottesdienst hatte der Oberstufenchor des Theresia-Gerhardinger-Gymnasiums am Anger unter der Leitung von Schwester Annemarie Bernhard die Missa „Advocata nostra“ einstudiert, die der Hofkapellmeister Johann Kaspar Aiblinger (1779-1867) zur Zeit Mutter Theresias für das Angerkloster komponiert hatte.
 
  Damit wurden die zahlreichen Gäste und Schwestern, unter ihnen die Generaloberin Sr. Mary Maher, in der St. Jakobskirche musikalisch in die Zeit des Anfangs der Kongregation geführt. Der Altarschmuck mit dem Jubiläumsthema reich gesegnet – mutig wagen verwies darauf, dass der Dank für Gottes Beistand in den vergangenen 175 Jahren wie auch die Segensbitte für das weitere Wirken der Gemeinschaft im Mittelpunkt standen.

 
  Abt Dr. Johannes Eckert von der Abtei St. Bonifaz in München feierte den Gottesdienst in Konzelebration mit vier Priestern: Domkapitular Msgr. Lorenz Kastenhofer, Ordensreferent der Erzdiözese München und Freising, Dekan Karl-Dieter Schmidt, Pfarrer in Neunburg vorm Wald, dem Gründungsort der Kongregation, und die Hausgeistlichen Pfarrer Peter Duswald und Don Carlos Cerezuela García; Diakon Gerhard Stoll assistierte.
  Generalrätin Sr. Maureen McGoey aus Kanada trug die Lesung (Eph 1,3-10) in Englisch vor – Ausdruck unserer Internationalität.
  In seiner Predigt legte Abt Johannes die Feststellung des Evangeliums (Mt 5,13-16) aus: „Ihr seid das Salz der Erde“, was heißt, ihr seid kostbar und wertvoll. Mutter Theresia war durch ihren Mut und ihre Entschlossenheit Salz für ihre Zeit, und zwar in der konkreten Aufgabe der Erziehung und Bildung. Abt Johannes ermutigte die Schulschwestern, immer wieder neu anzufangen, Keimzellen zu bilden und als Korrektiv in die Zeit hineinzuwirken.
  Die Fürbitten ließen Wesenszüge Mutter Theresias aufscheinen und verbanden damit Anliegen unserer Zeit.
  Eine tiefe Gebetsatmosphäre prägte den Gottesdienst und unterstrich - ganz im Sinne Mutter Theresias - das Geistliche als Fundament für alles Sein und Wirken.