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Der Auftrag |
24. März 2008 "Unsere Sendung ist es, die Frohe Botschaft als Arme Schulschwestern von Unserer Lieben Frau zu verkünden, unser ganzes Leben einzusetzen für jene Einheit, um derentwillen Jesus Christus gesandt war. Wie er gesandt war, die Liebe des Vaters zu offenbaren, so sind wir gesandt, Christus sichtbar zu machen durch unser Sein, durch die Liebe, den Glauben und die Hoffnung, die wir weiterschenken." (ISG K4)* |
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| Die frohe Botschaft vom Reich
Gottes authentisch als Arme Schulschwestern von Unserer Lieben Frau zu verkünden und Christus sichtbar zu machen durch unser Sein: |
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| So verstehen wir Armen Schulschwestern von Unserer
Lieben Frau unseren Auftrag in dieser Welt. Seit unseren Anfängen wissen wir uns in der Nachfolge und nach dem Beispiel Jesu Christi gesandt, Menschen durch Unterricht und Erziehung zu einem Leben in personaler Freiheit und sozialer Verantwortung zu befähigen. |
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| Im 19. Jahrhundert sahen sich Mutter Theresia und
Bischof Wittmann herausgefordert von der Bildungsnot der Mädchen und
jungen Frauen. Ihnen wollten sie helfen, sich in einer Gesellschaft auf
dem Weg in eine neue Zeit des Wirtschaftens und Denkens zurechtzufinden
und zu bewähren. Heute ist uns aufgegeben, nicht nur der Not der bildungshungrigen Armen in den Ländern Südamerikas und Afrikas, sondern vor allem der vielgestaltigen Orientierungslosigkeit der Menschen in einer Welt der Medien und pluralistischer Wertvorstellungen abzuhelfen und jenen beizustehen, die sich schwer tun, den rigorosen Ansprüchen unserer Leistungsgesellschaft zu genügen. |
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Dazu gehört zuerst, Kinder und Jugendliche zur Entfaltung aller ihrer Kräfte und Begabungen zu befähigen, damit sie im Bewusstsein ihres Wertes und ihrer Würde lernen, selbstständig zu denken, zu entscheiden und verantwortungsbewusst zu handeln |
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| Dies ist nur möglich, wenn wir Schwestern alle
unsere Kräfte und Begabungen vorbehaltlos und kreativ in den Dienst
unserer Sendung stellen. Mutter Theresia brach einer zeitgemäßen Mädchen- und Frauenbildung die Bahn. Sie setzte Maßstäbe für die Betreuung von Kleinkindern und Waisen, für die Elementarbildung, das Berufs- und Fachschulwesen, die bis in unsere Tage wirksam sind. |
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| Wir sind dankbar, dass wir in ihr ein lebendiges Vorbild an Großherzigkeit und pädagogischer Weit- und Umsicht haben. Dass z.B. selbst ihre Liebe zur Armut sie nie daran hinderte, ihre Schulen nach den besten und zweckmäßigsten Gesichtspunkten auszustatten, dass sie für die Ordenskandidatinnen und jungen Schwestern Ausbildungspläne entwarf, die weit über ihre Zeit hinausreichten, ist für uns stets neu Ansporn und Ermutigung, alle technischen Möglichkeiten und wissenschaftlichen Erkenntnisse unserer Zeit sinnvoll zu nutzen. Nur wenn wir uns unablässig in der Kunst des Lehrens weiterbilden, wenn wir uns stets nach dem je Besseren ausstrecken, können wir unseren Auftrag erfüllen. |
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| Dies ist freilich nur die eine Seite unserer Berufung; denn "Christus sichtbar machen durch unser Sein" erfordert vor allem, dass wir uns wie Mutter Theresia im kontemplativen Gebet und in der Feier der Eucharistie verwandeln lassen, dass wir – immer mehr eins mit dem Herrn – bereit sind, in und mit ihm uns vorbehaltlos hinzugeben für das Leben der Welt. |
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| Unser apostolischer Dienst in Bildung und Erziehung
ist untrennbar mit unserem geistlichen Leben verwoben: Nur in dem Maße als alles, was wir denken, tun, ersehnen, lieben, in der Mitte unseres Seins seinen Ursprung hat, dort, wo wir eins sind mit Christus Jesus, können wir, wie Mutter Theresia uns aufgetragen hat, "die Herzen der Menschen gewinnen" und so unser Leben in unserem Dienen fruchtbar machen. Und nur in dem Maße, als wir unser Leben selbstlos in diesem Dienst an andere hingeben, finden wir Erfüllung, Frieden, das Glück unseres Lebens. |
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Uns dies täglich neu bewusst zu machen,
ist unverzichtbar für die glaubwürdige Erfüllung unserer apostolischen Sendung; denn: |
| "Wir erziehen durch alles, was wir sind und tun." (ISG K23)* |
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IHR SEID GESANDT, unsere Ordensregel von 1986, Konstitution
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